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Wallace, A. R.: On anomalies in zoological and botanical geography. (The Natural History Review, Januar 1864.) Zetterstedt, J. E.: Om växtgeografiens studium. (Über das Studium der Pflanzengeographie.) 8%, 52 pp. Upsala, Edquist & Berglund, 1863. IKarten. Andriveau-Goujon: Courants de l'atmosphère d'après le Lt. F. Maury. – Courants et mouvements généraux de la mer d'après le Lt. F. Maury.

Paris, Andriveau-Goujon, 1863.

Wenn, wie schon der Titel besagt, bemerkt wird, dass diese Karten nach Maury gezeichnet sind, so wird damit ihr Inhalt hinlänglich bekannt gemacht und ihr Standpunkt gekennzeichnet, da die Maury'sche Auffassung der Windund Meeresströmungen allgemein bekannt ist. Seit Maury ist zu unserer Kenntniss dieser Phänomene manches Neue, Berichtigende oder Erweiternde, hinzugekommen. Für die südlichen Breiten ergeben unsere eigenen Untersuchungen ) über Eisverbreitung, Strömungen u. s. w. manche neue und schärfere Gesichtspunkte, deren Berücksichtigung die zweite Karte in gewissen Theilen verändern würde. Die südlichen „Barrières de Glace" sind zu weit nördlich gezogen, überhaupt ist es gar nicht möglich und unrichtig, eine zusammenhängende feste Eisbarrière anzugeben. Auch über das Land in den antarktischen Regionen erlauben wir uns Herrn Andriveau-Goujon auf unsere Südpolarkarte (Stieler's Hand-Atlas Nr. 42") hinzuweisen. Beide Blätter sind höchst sauber und geschmackvoll ausgeführt, wie diess bei allen Karten desselben Verlags der Fall ist.

Weltreisen, Sammelwerke, Verschiedenes.

Barbier du Bocage, V.-A.: Revue géographique de l'année 1863. (Revue maritime et coloniale, März 1864, pp. 431–465.) Der Verfasser hat sich diess Mal von ähnlichen Fehlern, wie sie in einigen seiner früheren Jahresberichte vorkamen, frei gehalten, doch machen wir ihn darauf aufmerksam, dass Koelle's »Polyglotta africana" nicht 1863, sondern bereits 1854 erschienen und seitdem vielfach citirt, benutzt und berichtigt worden ist. Barins, de: Vie, voyage et aventures de l'amiral Dumont-d'Urville; suivis de renseignements sur le naufrage de La Peyrouse. 18%, 108 pp. Paris, Le Bailly, 1863. Blerzy, H.: Lescartes géographiques des divers Etats; la mésure et la représentation 'du globe terrestre. (Revue des Deux-Mondes, 1. April 1864.) British Association for the advancement of science, held at Newcastle, August 1863. (Edinburgh New Philosophical Journal, Oktober 1863, pp. 283–322.) Bevor der vollständige Bericht über die letzte Zusammenkunft der British Association in Form eines Oktavbandes erscheint, werden immer schon Auszüge aus den interessanteren Vorträgen, bisweilen diese auch ihrer ganzen Länge nach durch die Journale bekannt. Am vollständigsten und ausführlichsten finden wir die auf der Versammlung zu Newcastle vorgebrachten Abhandlungen und Ansprachen im „Newcastle Daily Chronicle", dessen Eigenthümer auch eine besondere Ausgabe der betreffenden Blätter vom 25. August bis 4. September veranstaltet haben (Preis 3 shilling). Hier hat man als Zugabe auch noch die genaue Beschreibung aller äusseren Vorgänge und eine Menge Biographien der hervorragenderen Mitglieder. Gedrängter und übersichtlicher, aber freilich auch bei weitem unvollständiger sind die Berichte über die Versammlung im „Athenaeum", im „Edinburgh New Philosophical Journal" und anderen Journalen. Sehr bekannt geworden ist bereits die Eröffnungsrede Sir William Armstrong's, worin er dem Kohlenvorrath Englands ein so baldiges Ende verkündet; von den geographischen Abhandlungen heben wir besonders folgende hervor: Wallace, „On the physical geography of the Malay Archipelago" und „On the varieties of man in the Malay Archipelago"; Swinhoe, „Geographical Notes on the Island of Formosa" und „Ethnology of the Island of Formosa"; Maury, „On the Gulf Stream and the influence of atmospheric currents"; Grant, „On his travels with Capt. Speke from Zanzibar to the sources of the Nile"; v. Heuglin, »On his exploration of certain affluents of the Nile"; Marsham, „Two ascents of the volcano of Misti"; Wood, „On the rivers of the interior of Australia"; „Fleming, »Ethnology of Eastern Mantchuria"; Pelly, "On the tribes, trade and resources around the shore line of the Persian Gulf". Cannstatt’s Jahresbericht über die Fortschritte der gesammten Medicin in allen Ländern. Für 1859, 1860, 1861, 1862. Würzburg, Stahel, 1860, 1861, 1862, 1863. Der innige Zusammenhang so vieler Seiten der Medizin mit der Geographie, Ethnographie und Statistik wird von jedem Förderer dieser Wissenschaften so innig gefühlt, dass es nicht der Worte bedarf, diess umständlich darzuthun. Man kann dem Geographen u. s. w. nicht zumuthen, alle medizinischen Bücher und Zeitschriften zu lesen, um so mehr aber kann man von ihm verlangen – und er wird diese Forderung auch an sich selbst stellen müssen –, mit den Ergebnissen der sein Fach betreffenden medizinischen Forschung durch ein leicht zu beschaffendes Sammelwerk sich bekannt zu machen. Unserer Ueberzeugung nach ist hierzu der Cannstatt'sche Jahresbericht das geeignetste Organ und wir können nicht anders, als auf das Dringendste ihn zu empfehlen. Besonders der 2., 4., 5. und 7. Band bieten dem Geographen u. s. w. die gewichtigsten Materialien. Möchten diese wenigen Worte recht viel zur Verbreitung des grössten und besten Deutschen medizinischen Sammel-Journals im Kreise der Geographen u. s. w. beitragen. r. E. R.) Colonies françaises, Statistique des –– pendant l'année 1861. (Revue maritime et coloniale, Januar 1864, pp. 5–181.) Duval, J.: Des rapports entre la géographie et l'économie politique. (Bulletin de la Soc. de géogr. de Paris, September und Oktober 1863, pp. 169–250, November pp. 307–325.)

') „Geogr. Mitth." 1863, SS. 407–428.

Erdmann, Fr. v., über die Turanischen Völkerstämme. (Das Ausland, 1864, Nr. 6, SS. 140–143.) Aus der geographisch - ethnographischen Einleitung über die Völker und Völker-Wanderungen auf den Tiefebenen im Norden der Alten Welt, welche v. Erdmann's „Temudschin, der Unerschütterliche" (Leipzig 1862), vorausgeht und eine neue Umgestaltung der ethnographischen Klassifikationen gegenüber den Klaproth'schen Anschauungen versucht. Europäus, Prof. D. E. D.: Vorläufiger Entwurf über den Urstamm der Indo-Europäischen Sprachfamilie und seine vor-Indo-Europäischen Abzweigungen, namentlich die Finnisch-Ungarische. 89, 24 SS. mit 2 Tabellen. Helsingfors, Friis, 1863. 1 R. S. Diese lehrreiche Schrift handelt von der Stellung des Finnisch-Ungarischen Sprachstammes und den Wanderungen der ihm angehörigen Völker. Der gelehrte Verfasser verwirft mit Böhtlingk die Annahme eines Ural-Altaischen Sprachstammes und die vermeintliche Verwandtschaft des Finnisch-Ungarischen mit dem Türkisch-Tatarischen und Mongolischen, findet dagegen nahe verwandtschaftliche Beziehungen des Finnisch-Ungarischen mit dem Indo-Europäischen Sprachstamm. „So kann ich nach eigenen Forschungen sagen, dass ausser den Zahlwörtern auch im Allgemeinen die der ganzen Finnisch-Ungarischen Sprachfamilie angehörigen ursprachlichen Elemente, die grammatischen so wie die Wurzelformen, zu */o und sogar */o im Indo-Europäischen wiederzufinden sind." Der Schrift sind zwei Zahlwörter-Tabellen beigegeben und ein SprachenStammbaum, nach welchem die Finnisch-Ungarische Sprachenfamilie zerfällt in: A. die Tschudische Verzweigung mit 1. Finnisch, 2. Mordwinisch, um d. J. 200 von dem vorigen getrennt, 3. Lappisch, 4. Tscheremissisch, 5. §jjsc mit dem Wotjäkischen; B. die Ugrische Verzweigung mit 6. Ostjakisch, 7. Wogulisch, 8. Ungarisch, seit dem J. 889 von den vorigen getrennt,9. Samojedisch. Galton, Fr.: Vacation Tourists and Notes of Travel in 1862–63. 89. London, Macmillan, 1864. 14 s. Inhalt: 1. A winter ride in Palestine. By the Rev. H. B. Tristram; 2. Fish culture in France. By James B. Bertram; 3. The Turks of Constantinople. By Charles Malcolm Kennedy; 4. Letters from the Cape. By Lady Duff Gordon; 5. Poland. By the Rev. W. G. Clark; 6. The republic of Paraguay. By D. Powell; 7. Sinai. By the Rev. R. St. John Tyrwhitt; 8. The ancient shell-mounds of Depmark; By Mrs. Lubbock; 9. The medical service of the federal army. By Charles Mayo; 10. The church and people of Servia. By the Rev. W. T. Greive; 11. Wilderness journeys in New Brunswick. By his Exc. the Hon. Arthur Gordon. Humboldt's, Alex. v., Briefwechsel mit Heinrich Berghaus aus den Jahren 1825–1858. 3 Bde. 8°, 1024 SS. Leipzig, Costenoble, 1863. 7z Thlr. Kramer, G.: Carl Ritter. Ein Lebensbild nach seinem handschriftlichen Nachlass dargestellt. 1. Thl. 89, 490 SS. Halle, Buchhandl. des Waisenhauses, 1864. 2. Thlr. Lafond, de Lurey: Fragments de voyages autour du monde. Philippines, Chine, Malaisie, Polynésie, Mexique, etc. 4°, 234 pp. à 2 col. Paris, impr. Voisvenel, 1864. 2 fr. Malte-Brun, V.-A.: Rapport sur les travaux de la Société de Géographie et sur les progrès des sciences géographiques pendant l'année 1863. (Bulletin de la Soc. de géogr. de Paris, Dezbr. 1863, pp. 366–447.) Wenn wir gestehen, dass wir diesen Jahresbericht mit grosser Befriedigung gelesen haben, so wird man uns das nicht verdenken, denn es passirt uns Deutschen selten génug, im Ausland eine so aufrichtige und schmeichelhafte Anerkennung zu finden, wie es in dieser Schrift in Bezug auf die geographischen Leistungen unseres Vaterlandes der Fall ist. Aber auch abgesehen von dem ungewohnten Kitzel des Nationalstolzes ist es ein wahrer Genuss, einen so guten Ueberblick über die Fortschritte unserer Wissenschaft im Laufe des letzten Jahres zu gewinnen, denn wenn wir ausser einigen Details nicht viel Neues gefunden haben, so ist dagegen die Vollständigkeit in der Aufzählung des Wichtigeren, die Auswahl, die gewissenhafte Ausarbeitung im Einzelnen, die Frische und die Begeisterung für die geographischen Bestrebungen der Jetztzeit äusserst wohlthuend gegenüber so manchen anderen Versuchen dieser Art. Mémoires de la Société d'Anthropologie de Paris. T. II, 1863. 89, 656 pp. mit 1 Karte. Paris 1864. Diejenigen Artikel, welche ein spezielleres Interesse für die Geographie haben, sind: Recherches sur l'ethnologie de la France, par M. P., Broca (pp. 1–56). – Sur les races qui composaient lancienne population du Pérou, par L.-A. Gosse (pp. 149–176). Des Gaëls et des Celtes, par M. G. Lagneau (pp. 237–249). – Des races de l'Océanie française, de celles de la Nouvelle-Caldonie en particulier, par M. A. Bourgarel (pp. 250–292). – Recherches sur l'origine de l'ancienne race égyptienne, par M. Pruner-Bey (pp. 399–434). – Sur l'ethnogénie égyptienne, par M. jÄÄ. Périer (pp. 435–504). Milner, Rev. Th.: Gallery of Geography, a pictorial and descriptive tour of the world. Mit Karten und Illustrationen. Edinburgh, Chambers, 1863–64. In monatlichen Heften zu 1 s. Parliamentary Paper. Reports by Her Majesty's Secretaries of Embassy amd Legation, on the manufactures, commerce, etc., of the countries in which they reside. No. 6. 1863. Fol., 292 pp. London 1863. Diese Sammlungen von Handelsberichten sind wahre Fundgruben für die Statistik nicht nur des Handels, sondern auch der Produktion, der Bevölkerung, der Verkehrsmittel u. s. w. In der vorliegenden Nummer sind vorzugsweise Deutsche Staaten, dann Frankreich, Schweiz, Belgien, Holland, Portugal, Italien, Skandinavien, nur wenig ausser-Europäische Länder, wie Brasilien, Vereinigte Saaten und Persien, vertreten. Wir machen besonders aufmerksam auf die Berichte von Baillie über die Strassenbauten in Brasilien, von Herries über die Mineral-Produkte von Portugal und von Eastwick über Produktion Handel und Handelsstrassen der Persischen Provinz Chorassan. » Parliamentary Paper. Statistical Tables relating to the colonial and oter possessions of the United Kingdom. Part VI11, 1861. Fol., 500 pp. London, King, 1863. 5 s. 3 d. Parliamentary Paper. Reports on the past and present state of Her Majesty's colonial possessions, for the year 1861. Part II. Fol., 149 pp. London, King, 1863. 1 s. Die Gouverneure der Britischen Kolonien schicken alljährlich an das Kolonial-Ministerium in London ein sogenanntes Blue Book ein, dessen statistischer Inhalt in die vorstehend angezeigten „Statistical Tables" aufgenommen wird. Die Begleitungsschreiben, welche oft allgemeinere Bemerkungen und zusammenfassende Angaben über den Zustand der Kolonie, Handel, Erziehungswesen, Gesundheitszustand, öffentliche Bauten, besondere Vorgänge u. s. w. enthalten, sind in diesen „Reports" zusammengestellt, von denen der vorliegende Band die auf die Nord-Amerikanischen, Afrikanischen und Australischen Kolonien so wie auf Ceylon, Hongkong, Labuan, Gibraltar, Malta, die Ionischen Inseln, Helgoland und die Falkland-Inseln bezüglichen umfasst. Von Spezialitäten finden wir darin unter Anderem eine Tabelle, welche den Fortschritt von NeuSüd-Wales seit 1821 vor Augen führt, sehr eingehende statistische Daten über Queensland, vollständige Nachweise über die in der Kolonie Victoria noch vorhandenen Eingebornen, ihre Stämme, Seelenzahl und Aufenthalt, 23jährige Beobachtungen über den Regenfall zu Adelaide, eine Tabelle über die Fortschritte Ceylons seit 1821, so wie manche andere statistische Details über diese Insel.

Proceedings of the American geographical and statistical society of New York. Vol. I, Nr. 1–4. 89. New York 1861–63. Die Geogr. Gesellschaft zu New York nimmt alle Paar Jahre einen neuen Anlauf zur Herausgabe eines Journals und bringt dann immer nur ein oder ein Paar Hefte zu Stande, stets in anderer Gestalt und unter anderem Titel. Ob die "Proceedings" längeren Bestand haben werden als das „Bulletin", das "Journal" in 4" und das "Journal" in 8°? Wir haben die neuen „Proceedings" noch nicht zu Gesicht bekommen, denn man scheint sich auch keine besondere Mühe zu geben, dieselben in Cirkulation zu setzen, aus einer Inhaltsangabe im Französischen Journalen aber ersehen wir, dass die vier Nummern folgende Abhandlungen enthalten: Bericht des Vorstandes vom 8. Mai 1862; Brief David Livingstone's an die Gesellschaft; John Banvard über den Lauf des Mississippi und über das Meer von Galilea; Auszug aus einer Notiz von Hall über seine arktischen Entdeckungen und die Reste der Forbisher'schen Expedition; Dr. Thompson über den verstorbenen Prof. Edward Robinson und Bemerkungen über den Sues-Kanal; R. P. Stevens über ehemalige und zukünftige Topographie der Vereinigten Staaten begründet auf säkuläre Hebung und Senkung der Oberfläche (mit Karte); W. H. Thomson über die Leibesbeschaffenheit verschiedener Nationalitäten nach der Untersuchung von Rekruten; J. Smith Homans über Gold- und Silber-Produktion in der ganzen Welt, besonders in den neuen Territorien der Vereinigten Staaten.

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SS. 97–105.) Handelt hauptsächlich von der Lebensweise, den Sitten und Gebräuchen. Die Illustrationen sind nach Original-Zeichnungen des Malers Kanitz. Revista militare italiana. Anno VIII. 89. Torino 1863. Diese die Militär-Geographie vielfach bereichernde Zeitschrift enthält unter Anderem in dem November-Hefte die Uebersetzung des vor Kurzem zu Darmstadt erschienenen Werkes von Biffart über Venedig mit seinem Festungsviereck, übersetzt von dem Major v. Bartolomeis, Bibliothekar im Arsenal zu Turin (s. die Militär-Bibliothek zu Turin im Serapeum von J. F. Neigebaur). Ueberhaupt verdankt Deutschland diesem gelehrten Bibliothekar, dass unsere Literatur besonders im geographisch-militärischen Fache in Italien mehr bekannt wird. Diese Zeitschrift wird übrigens von dem Kriegs-Ministerium des Italienischen Königreichs herausgegeben. (Geheimrath Neigebaur.) Roussell-Killough, Comte H.: Seize mille lieues à travers l'Asie et l'Océanie, voyage exécutépendant les années 1858–1861. Sibérie. Désert de Gobi. Péking. Fleuve Amour. Japon. Australie. NouvelleZélande. Inde. Himalaya. 18%, 463 pp. mit 1 Karte und einem Panorama des Himalaya. Paris, Hachette, 1864. 7 fr. Saint-Martin, Vivien de: Revue géographique, 1863, deuxième sémestre. (Le Tour du Monde, 1863, T. VIII, pp. 417–424.) Der Verfasser hebt in diesem kurzen Ueberblick wiederum nur Einiges hervor, so die Speke'schen Entdeckungen, die Tinne'sche Expedition, von der Decken's Reisen, und knüpft daran eine Aufzählung der wichtigeren anderweitigen Reisen und Publikationen des letzten Semesters mit wenigen, aber treffenden Bemerkungen. Bei Gelegenheit der Nil-Quellen-Frage stellt er die Existenz eines centralen Hochgebirges im Aequatorial-Gürtel Afrika's als wahrscheinlich hin und meint, dass derjenige Arm des Weissen Flusses, der von diesem Centralgebirge herabkomme, mit Ausschluss aller anderen als wahres caput Nili zu betrachten sei, dass man mithin erst dieses Gebirge entdecken und einen von ihm dem Bahr el abiad zufliessenden Strom nachweisen müsse, bevor die Nil-Quellen-Entdeckung vollendet sei. Saint-Martin, Vivien de: L'Année géographique. 2“ année, 1863. 129, 460 pp. Paris, Hachette, 1864. 3 fr. Die Grossartigkeit der Anlage, die Universalität, die Beherrschung des massenhaften Stoffes, das klare Herausheben der gewonnenen Resultate aus den Hüllen weitschichtiger Reisebeschreibungen und Abhandlungen, die gesunde Kritik, die Genauigkeit im Einzelnen stellten schon den ersten Jahrgang an die Spitze aller ähnlichen Publikationen und dieser zweite zeigt unverkennbar, dass der gelehrte Verfasser mit Aufwendung aller Kraft und grossen Fleisses bemüht ist, dem hohen Ziel, das er sich gesteckt, so nahe als möglich zu kommen. Die einzelnen Erdtheile sind gleichmässiger bedacht, die geographischen Arbeiten vollständiger versammelt, denn schon übersteigt die Zahl der berücksichtigten Schriften und Karten 700, übertrifft also die im vorigen Jahrgang aufgeführten um mehr als 200, und Etwas von grösserer Bedeutung ist wohl kaum übergangen; ganz besonders aber zeigt sich in der Bearbeitung des Abschnittes über Frankreich ein viel versprechender Fortschritt. Wir finden hier eine Menge auf die alte und neue Geographie, Geschichte, Archäologie und Kartographie Frankreichs bezügliche Arbeiten sachlich geordnet und besprochen, darunter viele ganz lokale, welche für die Spezialkenntniss des Landes oft grossen Werth haben, aber in den Annuaires der Departements oder den Journalen der in Provinzialstädten bestehenden Vereine enthalten so gut wie ganz unbekannt blieben, und ausserdem die Notiz, dass sich Herr de SaintMartin mit sämmtlichen gelehrten und literarischen Gesellschaften in den De

partements in Verbindung gesetzt und von vielen bereits die Zusage ihrer Mitwirkung zu einer möglichst vollständigen Zusammenstellung der geographischen und historischen Forschungen in Frankreich selbst erhalten habe. Da zu Anfang des Jahres 1863 nicht weniger als 207 solcher Gesellschaften bestanden und von den 89 Departements nur 10 keinen wissenschaftlichen Verein besitzen, so lässt sich von der allerdings mühsamen Zusammenstellung der Resultate ihrer Wirksamkeit gewiss Schönes erwarten, und wir möchten darauf aufmerksam machen, dass auch in Deutschland eine solche Koncentration Noth thut und Gelegenheit bietet, wirklich Verdienstvolles zu leisten. – Die Einrichtung ist im Ganzen dieselbe geblieben, auch diess Mal wurden die Besprechungen nach den Ländern und dem Gegenstand sehr geschickt gruppirt, so dass sich gleichsam kleine Abhandlungen an einander reihen statt einer ermüdenden Anhäufung isolirt stehender Kritiken. Es sind uns nur ausserordentlich wenig Ungenauigkeiten aufgestossen (z. B. S. 225, dass Niemand vor den Gebrüdern Schlagintweit der Karakorum-Kette nahe gekommen und der Dapsang Pik oder Karakorum-Gipfel Nr. 2 von diesen gemessen worden sei; S. 262 „Notes de M. W. Munzinger sur les Bogos du pays de Taka"; dass er Ed. Vogel sowohl wie v. der Decken in Hamburg geboren sein lässt, während der Geburtsort des Ersteren Krefeld, der des Letzteren Kotzen in der Mark Brandenburg ist), obwohl sich dergleichen in so umfassende Arbeiten meist in weit grösserer Menge einzuschleichen pflegen, auch scheinen uns nur ganz einzelne Beurtheilungen nicht gehörig begründet, so dass diese für einen Einzelnen sehr bedeutende Arbeit in jeder Hinsicht unsere volle Anerkennung verdient, aber in einem wesentlichen Punkt, der in der Einleitung ausführlich erörtert wird und dann an verschiedenen Stellen des Buches wieder hervortritt, können wir uns nicht einverstanden mit dem Verfasser erklären, nämlich mit seiner scharfen Vergleichung der Pflege der Geographie und des geographischen Unterrichts in Frankreich und Deutschland. So schmeichelhaft diese Vergleichung für uns Deutsche und besonders für die geographischen Bestrebungen in Berlin und Gotha auch ausfällt, so dankbar wir dem Verfasser für seine wohlwollenden Bemerkungen über dieselben sein müssen, so können wir doch sein Lob nicht ohne Weiteres hinnehmen. Man wirft auch bei uns den Franzosen oft Mangel an geographischen Kenntnissen vor, hat aber dabei meist die Französischen Tagesblätter und ihre Schnitzer in Bezug auf die verwickelte politische Eintheilung Deutschlands im Sinne, während doch unsere Deutschen Zeitungen wahrlich auch keine Helden in der Geographie sind und ihre Redacteure sehr in Verlegenheit kommen würden, wollte man sie nach den einzelnen Departements von Frankreich und ihrer Lage fragen. Herr de Saint-Martin hat natürlich viel triftigere Gründe und seine Erörterungen über die Superiorität der Ritter'schen Schule sind ganz vortrefflich, allein ihm erscheint das Fremde, wie einem Jeden, erhabener, reiner als das ihm zunächst Liegende, vielleicht hauptsächlich deshalb, weil er nur hervorragendere Leistungen kennen zu lernen Gelegenheit hat, die grosse Masse des Gewöhnlichen und des Schundes aber, die sich auch in der Deutschen geographischen Literatur vorfindet, nicht zu Gesicht bekommt. Wir können ihm versichern, dass die Ritter'schen Lehren noch keineswegs einen so allgemeinen Einfluss auf den geographischen Unterricht in Deutschen Schulen gewonnen haben, wie er anzunehmen geneigt scheint, auch bei uns besteht dieser Unterricht noch allzu häufig in dem mechanischen Einlernen einer gewissen Anzahl von Namen und Zahlen, von einer wirklich wissenschaftlichen Behandlung der Geographie haben viele Lehrer kaum eine Ahnung. Und wie könnte es anders sein? Haben doch von sämmtlichen Deutschen Universitäten nur zwei einen Lehrstuhl für Geographie! Auf der anderen Seite möchten wir auch bezweifeln, dass es in Frankreich wirklich so traurig bestellt sei. Zu der langen Liste der auf Frankreich bezüglichen Arbeiten vom Jahre 1863 bemerkt Herr de Saint-Martin selbst: „Die Liste zeigt, mit welch unermüdlichem Eifer, mit welcher rastlosen Liebe man auf allen Punkten Frankreichs die Studien verfolgt, welche sich auf die Geschichte, die Archäologie, die jetzige Topographie und die historische Geographie des Landes beziehen. Kein Land Europa's, vielleicht England ausgenommen, könnte sich einer gleichen Menge von Untersuchungen und gewissermaassen periodischen Arbeiten rühmen, denn jedes Jahr bringt seine stets gleich reichliche Ernte hinzu." Sind diese Arbeiten meist lokaler Natur, so fehlt es auch keineswegs an umfassenderen. Die Schriften de Saint-Martin's vor Allem, sowohl die über die alte Geographie von Indien und Nord-Afrika wie die beiden Jahresberichte, beweisen hinlänglich, dass die wissenschaftliche Geographie in Frankreich noch blüht, die schönen Arbeiten des Dépôt de la guerre, des Dépôt de la marine, das ausgezeichnete Journal des Ministeriums der Kolonien legen ein glänzendes Zeugniss von der offiziellen Förderung unserer Wissenschaft in Frankreich ab, die grossartigen neueren Forschungen der Franzosen in Afrika, von Algerien aus gegen Süden, von Senegambien aus gegen Osten und Nordosten, am Gabun und Ogowai, in äen Nil-Ländern stehen ähnlichen Bestrebungen anderer Nationen in keiner Weise nach, hinsichtlich der technischen Ausführung der Karten können wir noch Manches von den Franzosen lernen und so sehen wir denn nicht ein, worin unsere Vorzüge im Grunde bestehen sollen; nur das Eine mag als ein besonderes Verdienst gelten bleiben, dass wir Deutschen die Erdkunde mit nicht minderem Eifer pflegen als unsere westlichen Nachbarn, obwohl wir keine so nahe liegenden materiellen Interessen in fremden Ländern, keinen Kolonialbesitz und keine Herrschaft auf dem Meere haben; denn dass Humboldt und Ritter Deutsche waren, können wir nur als Gunst der Vorsehung dankbar erkennen, ohne für uns ein Verdienst daraus zu machen.

Taylor, Rev. Isaac: Words and places; or, etymological illustrations of history, ethnology and geography. 8°, 610 pp. London, Macmillan, 1864. 12 s. Torre, Gio. Battista: Raccolta completa degli scritti di Cristoforo Colomb, ad illustrare e documentare lascoperta dell' America recitati in italiano, corredati di note e di una introduzione. 8°, 428 pp. mit 8 Tafeln. Lyon 1864. 124 fr. Waitz, Dr. Th.: Anthropologie der Naturvölker. 89. Leipzig, Fleischer. I. Th. Über die Einheit des Menschengeschlechts und den Naturzustand des Menschen. 487 SS. 1859. Il. Th. Die Neger-Völker und ihre Verwandten. 524 SS. mit 1 Karte und 7 Abbildungen. 1860. III. u. IV. Th. Die Amerikaner. 548 u. 502 SS. mit 2 Karten. 1862–64. 12. Thlr.

Ein schmerzliches Ereigniss giebt uns die Veranlassung, dieses ausgezeichnete Werk gerade jetzt zu besprechen, der Tod nämlich seines vortrefflichen Verfassers, der, wie man wohl sagen kann, seinem rastlosen Fleiss, welchen er vorzüglich der Vollendung seiner Anthropologie der Naturvölker widmete, Ende Mai d. J. als Opfer erlag. Waitz hat bewiesen, dass er die zwei Eigenschaften im vollsten Maasse besitzt, die zur Durchführung eines solchen in seiner Anlage grossartigen, in seiner Ausarbeitung sehr schwierigen Werkes erforderlich sind: eine gründliche Bildung in einer Reihe von Wissenschaften, welche, wie Zoologie, Geologie, Geographie, Geschichte, Linguistik, Psychologie, sonst auf eben so viele Einzelne vertheilt zu sein pflegen, und einen eisernen Fleiss. Er behandelt hier eine Frage, die bis jetzt meist von Naturforschern zu beantworten gesucht ist, aber sicherlich nur gewinnen kann, wenn sie in die Hand eines Mannes kommt, der an strenge philosophische Entwickelungen gewöhnt mit Scharfsinn die ungeheuere Masse des Stoffes zu sichten und zu prüfen vermag, die sich ihm darbietet, wenn er auf empirischem Wege in der Naturgeschichte des Menschengeschlechts zu Resultaten gelangen will. Die letztere hat merkwürdiger Weise seit einer langen Reihe von Jahren namentlich in Deutschland nicht mehr das Interesse zu gewinnen vermocht, welches man ihr früher schenkte. Diess ist der Hauptgrund, warum diess ausgezeichnete Werk, dessen Werth in anderen Ländern, namentlich in England, schon mehr anerkannt zu sein scheint, hier nach der eigenen Klage des Verfassers in der Vorrede zum dritten Band noch nicht allgemeine Beachtung gefunden hat. Indessen ist es auch nicht dazu geeignet, sogleich hinzureissen und zu entflammen, es ist ein Werk, welches vom Leser Arbeit, Studium verlangt, daher erst Zeit braucht, um sich ein grösseres Publikum zu verschaffen. – Den grössten Theil des Wejej nämlich den 2., 3. und 4. Band, bildet die Detail-Forschung über die Naturgeschichte der Afrika und Amerika bewohnenden Naturvölker und der Hauptsache nach zerfällt die Darstellung jedes einen Völkerkomplex umfassenden Abschnittes in die ethnographische Uebersicht oder die Untersuchung über Völker- und Stämme verwandtschaft, die physische Charakteristik und die kulturhistorische Schilderung. Wenn wir die Ausführung des zweiten Theiles etwas erweiterter gewünscht hätten, so muss man doch bedenken, dass einerseits die hierher gehörigen Verhältnisse dem Verfasser am fernsten standen, andererseits die von ihm benutzten Quellen, wie diessja von Reisebeschreibungen u. s.w. bekannt ist, wenig oder gar Nichts über die physischen Eigenthümlichkeiten der betreffenden Einwohner enthalten. Zur getreuen Schilderung seiner Naturvölker hat der Verf. ein Material benutzt, dessen Herbeischaffung und Verwerthung wahrhaft Staunen erregend ist und an sich schon grossen Dank verdient, indem es manchem späteren Forscher zur wesentlichen Erleichterung seiner Arbeit gereichen wird. Aber eine blosse Kompilation, wie man sie hier auf den ersten Blick vor sich zu haben glauben könnte, ist diese Arbeit nicht, sie ist vielmehr ein völlig selbstständiges, durchdachtes Werk, der Verf. hat dem rohen Stoff, wie er sich ihm in der Masse des Materials darbot, eine für sich bestehende Form gegeben. Unmöglich können wir hier auf Einzelnes eingehen. Wir freuen uns, dass der Verfasser seiner Schilderung der Naturvölker diejenige der alten untergegangenen Kulturvölker Amerika's in dem vierten Bande inzugefügt hat, und müssen es von Neuem bedauern, dass sein Tod diess Werk ins Stocken gerathen lässt, dessen letzter Band, welcher die Bewohner der Südsee in ähnlicher Weise behandeln sollte, wie wir hören, schon bis zur Hälfte beendet war. Der Inhalt der drei letzten Bände, welche für die Geographie die wichtigsten sind, dient dem Verfasser nur zur Ausführung der im ersten Bande aufgestellten allgemeineren Sätze. Die Anthropologie ist ihm "Naturgrundlage der Geschichte". Auf diesen ersten Band möchten wir, einen Jeden wiederholt aufmerksam machen, der sich einen tieferen Blick in das Gesammtgebiet der Anthropologie verschaffen will, da derselbe in klarster und überzeugendster Sprache alle interessanten Fragen der Anthropologie, auf zwiefachem Wege, mittelst der naturhistorischen und der psychologischen Untersuchung, entwickelt. Fassen wir Alles zusammen, so können wir dem Werke das Zeugnissertheilen, dass es sich jenem vor 20 Jahren Epoche machenden Werke des Engländers Prichard: »Researches into the physical history of Mankind" (3. Aufl. 1836–1 Deutsch herausgegeben von R. Wagner und F. Will, 1840–1848), würdig zur Seite stellt und dass die Zeit kommen wird, wo diess immer mehr und allgemeiner erkannt wird. Die drei beigegebenen Karten dienen wesentlich zur Uebersicht der ethnographischen Verhältnisse von Afrika und Amerika und zwar sind darauf – was namentlich für Amerika wichtig ist – stets die früheren, ursprünglichen Wohnsitze der Völkerschaften verzeichnet. - - (Dr. H. Wagner.) Wyscheslawzew, A.: Skizzen mit der Feder und dem Bleistift auf einer Reise um die Welt in den Jahren 1857–1860. Mit 27 Zeich

nungen. St. Petersburg 1862. (In Russischer Sprache.)

Eine Besprechung dieses Buches mit Auszügen entnimmt Erman's Archiv (1863, SS. 598–607) dem „Morskoi Sbornik". Die Expedition berührte Kopenhagen, Cherbourg, Madeira, Teneriffa, die Capverdischen Inseln, Ascension, das Kapland (24 Monate Aufenthalt), Singapore, Hongkong, Whampoa, Nikolajewsk, die Ufer des Tatarischen Kanals, Hakodade, Jeddo, die Sandwich-Inseln, Tahiti, die Magellan-Strasse, den La Plata, Sta. Catharina, Rio Janeiro, Bahia, Plymouth, zum zweiten Mal Kopenhagen, Reval, St. Petersburg und ist wenigstens vom Amur ab dieselbe, welche Tilley unter dem Titel "Japan, the Amoor and the Pacific, a voyage of circumnavigation in the imp. Corvette Rynda, 1858– 1860" (London 1861) beschrieben hat.

Atlanten, Weltkarten, Globen.

Andriveau-Goujon: Planisphère présentant l'ensemble des communications terrestres et maritimes, indiquant les principaux courants de lamer, la direction des vents, etc. 2 Bl. Paris, Andriveau-Goujon, 1863.

Bauerkeller, G.: La Terre, album de la géographie physique. Frontispices – Europe – France – Angleterre – Hémisphère de l'Ouest – L'Allemagne – Les Vosges – La Forêt Noire et la vallée du Rhin – La Russie d'Europe. Paris, Bauerkeller, 1864.

Cassell's Complete Atlas, containing 260 Folio Maps, presenting a full and most accurate survey of the world's surface. London, Cassell,

1863. 42 s.

Die grosse Reihe von Karten, welche vom Oktober 1857 bis Dezember 1862 mit der „Weekly Dispatch" ausgegeben wurden und über die wir uns gelegentlich lobend ausgesprochen haben, sind seit vorigem Jahre in die Hände der

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Herren Cassell, Petter und Galpin übergegangen, die sie vollständig in einem Bande, daneben aber auch getrennt in verschiedenen Formen herausgeben, z. B. als „General Atlas" in 60 Bl. (Preis 11 s.), „British Railway Atlas" in 20 Bl. (5 s.), „Oriental Atlas" in 36 Bl. (8s.), „Colonial Atlas" in 30 Bl. u. s. w. Die Karten haben zwar kein elegantes Aeussere und lassen in der TerrainDarstellung fast durchweg viel zu wünschen übrig, aber was Benutzung guten und neuen Materials und namentlich was Umfang, Vollständigkeit und billigen Preis anlangt, verdient dieser Atlas die grösste Anerkennung. London z. B. mit seinen Vorstädten ist auf 24, die Britischen Inseln, abgesehen von den Eisenbahn-Karten, auf 85 Bl. dargestellt, welche viele Spezialitäten enthalten, aber auch der Kontinent und viele auswärtige Länder sind gut vertreten, so Frankreich durch 12, Deutschland mit seinen Nebenländern durch 12, Spanien durch 5, das Europäische Russland durch 6, das Asiatische durch 2, Türkei und Griechenland durch 5, Italien durch 11, ösindien je 10, Afrika durch 8, Nord-Amerika durch 15, Neu-Seeland durch 2 B1. u. s. w. Diehl, J. P.: Schul-Atlas für den Unterricht in der neuesten Erdkunde. Qu.-Folio. Chromolith. Darmstadt, Diehl, 1863. 1 Thlr. 18 Sgr. Galanti, L.: Atlante di geografia moderna per uso delle scuole d'Italia. 10 carte. Napoli 1863. 3. Lire. Géographie universelle. Atlas-Migeon (revu par Vuillemin), historique, scientifique, industriel et commercial, comprenant la géographie, l'histoire, la statistique, etc., avec une feuille de texte explicatif. Fol., 41 pp. und 39 Karten. Paris, Migeon, 1863. Gräf, A.: Atlas des Himmels und der Erde für Schule und Haus in 41 Karten. 1. Lfg. Weimar, Geogr. Institut, 1864. Subscr.-Pr. 16 Sgr. Gräf, A.: Planiglob der Erde zur Übersicht der Staaten. Chromolith. Weimar, Geogr. Institut, 1863. Thlr. Gräf, A.: Wandkarte der Planigloben. Zum Schulgebrauch bearbeitet. 8 Bl. Lith. Weimar, Geogr. Institut, 1863. Politische Ausgabe 1, physikalische Ausgabe 14 Thlr. Heywood's Senior Atlas. 4°, 29 Karten. Manchester, Heywood, 1864. 3s. Hughes, W.: Imperial library Atlas. 51 Karten mit Profilen und erklärendem Index. London, Philip, 1864. Johnston, A. Keith: Physical map of the globe. Edinburgh, Johnston, 1864. 9 s. Ä Wandkarte der beiden Hemisphären mit 6 physikalischen Nebenkarten und Text. Kiepert, Dr. H.: Kleiner Atlas der neueren Geographie. 15 Karten. Fol. Lith. Berlin, D. Reimer, 1863. 2 Thlr. Klun, Prof. Dr., und Dr. H. Lange: Atlas zur Industrie und HandelsGeographie. 1. Lfg. 3 Karten mit Text. Leipzig, Hoffmann, 1864. 22 Sgr. Lange, H.: Geographischer Hand-Atlas über alle Theile der Erde. 2. u. 3. Lfg. Leipzig, Brockhaus, 1863–64. à Lfg. 1 Thlr. Legendre-Décluy. Mappemonde planisphérique, physique, hydrographique, agricole et climatologique. 4 Bl. Paris, Le Chevalier, 1863. Spruner, C.: Atlas antiquus. Tertio edidit Th. Menke. 5. Lfg. Gotha, Justus Perthes, 1864. 1 Thlr. Diese 5. Lieferung enthält 4 Karten mit 13 Nebenkarten, nämlich Nr. 3: Canaan; Nr. 2.: Pannonia, Illyricum, Dacia, Moesia, Thracia, Macedonia, Epirus; Nr. 26: Phoenice, Coelesyria, Decapolis, Judaea; Nr. 27: Armenia. Standard Atlas (The) of the world, comprised in 100 maps of all the countries on the face of the globe, carefully executed by J. W. Lowry, Edw. Weller, B. R. Davies, J. Dower and T. Ettling. London, Ward and Lock, 1863. 42 s. Zusammenstellung von 100 Karten des Dispatch-Atlas (2 Weltkarten, 2 Bl. Europa, 18B1. Britische Inseln, 8 Bl. Frankreich, 12 BI. Deutsche Länder, 2 Bl. Holland und Belgien, 5 Bl. Spanien und Portugal, 4Bl. Schweden, Nor wegen und Dänemark, 5 Bl. Europäisches Russland, 5 Bl. Europ. Türkei und Griechenland, 4 Bl. Italien, 2 Bl. Schweiz, 15 B. Asien, 2 Bl: Afrika, 6 B. Amerika,6Bl. Australien und Polynesien, 1 Bl. Mittelmeer, 1 Bl. Polar-Regionen), der indessen vollständig in 260 Karten als „Cassell's Complete Atlas“ für Än Preis von 42 s. zu haben ist. Stieler's Hand-Atlas. Neue Bearbeitungen aus dem Jahre 1863. 11 Karten. - Kpfrst, Gotha, J. Perthes, 1864. 1# Thlr. Stieler's Hand-Atlas. Neue Lieferungs-Ausgabe. 24.–28. Lfg. (Schluss) Gotha, Justus Perthes, 1863–64. à 14 Sgr. 24. Lieferung: Nr. 20: Deutschland und anliegende Länder zur Uebersicht der Eisenbahnen und Hauptstrassen; Nr. 37°: Europäisches Russland, nördiches Blatt; Nr. 37°: Europäisches Russland, südliches Blatt. – 25. Lfg.: Nr. 5": Der nördliche Sternhimmel: Nr. 5 : Der südliche Sternhimmel; Nr. 40: Afrika. – 26. Lfg.: Nr. 1: Titel; Nr. 37": Europäisches Russland; Nr. 42a: Süd-Polarkarte. – 27. Lfg.: Nr. 15“: Die Britischen Inseln und das umliegende Meer; Nr. 51: West-Polynesien: Nr. 52: Ost-Polynesien. – 28. Lfg.: Nr. 10: Das Mittelländische Meer, westlicher Theil; Nr. 11: Das Mittelländische Meer östlicher Theil; Nr. 24: Südwest-Deutschland; Text. *

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(Geschlossen am 30. Juni 1864.)

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PLAN VON SMA LIA

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mus von Wurz (7ale des Präsidenten der Compagnie a . . s. Ceberufe der Genera/ Director der Arbeiten

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KAR TE DES SUSSWASSER-CANALS

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Divisionschef M. Cazaux

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Maassstab 1:750.000

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nero Port Woo

GOTHA JUSTUS PERTHES

1H +

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