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geschehen, und in diesem Folle bestehet die Verbind, lichkeit des Pachters bloS darin, eben so viel Jnvenrarien, Stücke von jeder Sorte, als er bey Antritt des PachkeS erhielt, in derselben Qualität bey Endigung des PachkeS wi'derum zurückzu liefern. Der Verpächter ist und bleibt hier Eiqenthümer des Jnventariums, und kann das wirk, lich Vorhandene immer noch als Zubehör des verpachteten jcmdguteö betrachten, und in dieser Eigenschaft als sein Eigenthum in Anspruch nehmen"). Der Pachter muß daher das Guts» Jnventarium in dem Stande, wie er es bekommen hat, erhalten, und, einem Usufructuar gleich, an die Stelle der verdorbenen oder abgenutzten Stücke, so wie an die Stelle der gefallenen oder verkauften oder ge< schlachteten einzelnen Stücke Vieh wieder andere Stücke von gleicher Güte anschaffen z keinesiveges aber ist er be« rechtiget, dem Verpächter an die Stelle der Sachen deren Werth ouszudringen. Von den einzelnen Stücken, die der Pachter durch andere ersetzt, wird zwar derselbe Eigen, thümer, und tragt auch die Gefahr der einzelnen, allein für die Gefahr des ganzen Jnventariums steht der Pächter «icht; diese triffd den Verpächter, welcher Eigenthümer bleibt"). Ganz Anders verhält sich die Sache in dem ... s. zweyten

zz) S. Weber zu Höpfners Commentar über die Jnsiitu» tionen. §. 8S?. Noti"*) S. 944> Dem Verpächter stehet daher auch, b,y einem über d<S Pächters Vermögen entstandenen Gankprozesse, in Ansehung der noch vorhandenen Jnventarierv stücke das Recht der Absonderung zu. S. Christ. Gottl. vonGmeltn Ordnung der Gläubiger §. 47. S. l 2g. (S t u t r. gardt u. Tübing. igiz.) ,

Z4) oz»?2<>v ?. II. Oonsk. z/. vek. >8. U. »o««ei. KK,p5vö. Huse«»»». in f«r« ^uoti<l. odvement. Vol. III, St». 4z»,

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