Zentralblatt für Nervenheilkunde und Psychiatrie, Volume 10; Volume 22

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J. A. Barth, 1899 - Nervous system
 

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Popular passages

Page 728 - Trunksucht" ein krankhafter Zustand, in Folge dessen die betreffende Person unter gewöhnlichen Verhältnissen nicht mehr die Kraft hat, dem Anreize zum übermässigen Genüsse geistiger Getränke zu widerstehen.
Page 461 - Sehr beachtenswerte ist das seltene Vorkommen des pathologischen Zehenreflexes bei den infantilen cerebralen Doppellähmungen, speciell den leichteren Formen und das Fehlen in 9 Fällen von cerebraler Paraplegie. Ebenso das Auftreten des vorher nicht nachweisbar gewesenen pathologischen Reflexes in einem Falle von Coma epilepticum. 12. Die Kenntniss der Zehenreflexe wird nns vielleicht in Zukunft ermöglichen, Fälle von infantiler cerebraler Paraplegie wie Diplegie mit Seitenstrangerkrankung, von...
Page 461 - Weise vor. 9. Bei Erkrankung der Seitenstränge sehen wir ein viel selteneres Auftreten des normalen Zehenreflexes, häufig fehlt er ganz und oft finden wir den pathologischen Dorsalreflex. Zuweilen ist die grosse Zehe allein oder mit grösserer Intensität als die übrigen Zehen betheiligt, and manchmal combinirt sich die Extrasion der grossen Zehe mit Plantarflexion der übrigen Zehen.
Page 459 - Einderlähmung. (Autorreferat.) Vortragender berichtet über die Resultate von bisher unpublicirten Untersuchungen, welche er in den Jahren 1891/92 angestellt hat. Die Veranlassung zu diesen Untersuchungen war eine zweifache. Erstlich war es K. schon seit Jahren aufgefallen, dass beim Reizen der FUSSsohle meist eine Plautarflexion der Zehen auftrat, im Gegensatz zu der üblichen Vorstellung, dass der Sehnenreflex in einer Dorsalflexion der Zehen bezw. des Fusses bestände; zweitens schien E.
Page 461 - Schlüsse daraus ziehen. 8. Die ausgeprägte Dorsalflexion der Zehen kommt ohne vorangehende Plantarflexion der Zehen bei normalem Rückenmark äusserst selten vor und es scheint sich in diesen Fällen um eine noch physiologische oder wenigstens nicht nothwendiger Weise pathologische Herabsetzung der Reflexerregbarkeit zu handeln, insofern^ als diese Dorsalflexion erst auf einen stärkeren Reiz (Stich) erfolgt.
Page 14 - Bcwahranstalten denn als Heilanstalten angesehen werden. Die beste Propaganda für eine richtige Auffassung der Sache machen die geheilten Kranken. Wenn einmal der günstige Fall eintritt, dass innerhalb eines kurzen Zeitraums ein paar Kranke aus der gleichen Ortschaft als „geheilt" im Sinne des Volkes nach Hause geschickt werden können, so wirkt das bedeutend besser als jede Aufklärung. Umgekehrt nimmt es den Leuten das Vertrauen, wenn einmal längere Zeit das gleiche Dorf seine in die Anstalt...
Page 12 - Bewegungsfreiheit liegt aber an nnd für sich noch keine Zunahme der Gefahr für Geistesgesunde. In den Bereich der Verantwortlichkeit gehört auch die Rücksichtnahme auf die allgemeine Unzulänglichkeit des Pflegepersonals. Bei allen Anordnungen wird man damit rechnen müssen. Uebergriffe und Rohheiten können nur durch die sorgsamste Aufsicht verhindert weiden. Vortragender tritt für sofortige Entlassung nnd für Anzeige an die Staatsanwaltschaft bei schweren Verletzungen e'n.
Page 461 - Extrusion der grossen Zehe mit Plantarflexion der Übrigen Zehen. 10. Diese ausgesprochene Form der Dorsalflexion der Zehen, namentlich, wenn die grosse Zehe allein oder vorzüglich betheiligt ist, berechtigt auch in Fällen, wo sonst Symptome einer Seitenstrangerkrankung fehlen, eine solche mit grosser Wahrscheinlichkeit zu vermutben.
Page 252 - Unter allgemeinem Lärm, Geschrei und Durcheinander sieht man die einen hinstürzen, wie vom Blitze getroffen, andere entzückt oder kläglich schreien, weinen, springen, in die Hände klatschen, sich selbst gegen die Stirn oder vor die Brust schlagen, an den Haaren reissen, mit den Füssen stampfen, tanzen, alle möglichen Töne und...
Page 350 - Ueber das Verhalten der Nervenwurzeln des Rückenmarks bei Hirngeschwülsten, nebst Bemerkungen über die Färbung nach Marchi.

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