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γ. Εις "Ερωτα. Μεσονυκτίοις που ώραις, στρέφεται στο "Αρκτος ήδη Ο κατά χείρα την Βοώτου,

μερόπων δε φύλα πάντα
κέαται κόπω δαμέντα,
τότ "Ερως επισταθείς με
θυρέων έκοπτ οχήας.
τίς, έφην, θύρας αράσσει;
κατά μευ σχίσεις ονείρους.
ο δ' "Ερως, άνοιγε, φησί,
βρέφος ειμί, μή φόβησαι,
βρέχομαι δέ, κασέληνος
κατά νύκτα πεπλάνημαι.
ελέησα ταύτ' ακούσας,
ανά δ' ευθύ λύχνον άψας
ανέωξα, και βρέφος μέν
έσορώ φέροντα τόξον
πτέρυγάς τε και φαρέτρην:
παρά δ' εστίην καθίξας,
παλιάμαισι χείρας αυτού •
ανέθαλπον, εκ δε χαίτης
απέθλιβον υγρόν ύδωρ.

δ δ', επεί κρύος μεθήκε, φέρε, φησί, πειράσωμεν τόδε τόξον, ες τι μου พบβλάβεται βραχείσα νευρή: τανύει δε, και μέσον ήπαρ, ώσπερ οίστρος, ανά δ' άλλεται καχάζων, ξένε δ', είπε, συγχάρηθι, κέρας αβλαβές μέν έστι, συ δε καρδίαν πονήσεις.

με τύπτει

Berscheuchet, laß mido, fo fagt er,
Db nicht der Regen die Sehne
Des Bogens hier mir verdorben,
Wohlan! das laß mich persuchen.
Er spannet; mitten in's Herz trifft
Der Pfeil wie Stadel der Wespe.
Auf hüpft er, lachend por Freude:
Mein Wirth, erfreue mit mir dich,
Die Schn' ift, fprache er, geborgen,
Du aber bļutest im Herzen.

Dieses Gemälde ist an fich unübertrefflich klar, naid, jes des natürliche Gefühl ansprechend, und gleich charakteristisch für den muthwiligen bösen Götterknaben und für den gutherzigen alten Anakreon. Wollte man ja einen tiefern Sinn darein les gen, so wär' es ficher kein anderer als den Kamler ro treffend bezeichnet : ,,Mitleid mit Schönheit und Jugend macht, daß fich bald Liebe einfindet. Eine rebyr geistreiche, vieher passende Bes merkung Wielands in seinem Agathon IV. B. 5. Sap, muß icl) die Leser ersuchen, felbft nachzulesen.

Und o wie schön harmoniren alle Theile der Ode zusammen! Die etwas feyerliche Schilderung der Mitternacht scheint einen ernsten Auftritt anzukündigen : aber ein Kind mit Flügeln ers scheint an der Chüre. Im ersten Augenblick mochte Anakreon allerdings ein wenig davon überrascht seyn. Aber bald erkennt er es für Amor'n, und eben darum ist er ro geschäftig ihn zu trocknen und zu wärmen. Durfte er nicht wohlwollen und Dank von dem Gotte erwarten? Allein was erhält er zum Lohn füc die freundlichste Aufnahme ? Eine Liebeswunde. Das ist der Dank für Mitleid.

Ist es glaublidh ? Sogar gegen die Uechtheit dieser lieblich: ften aller kleinen Liebeberzählungen hat man Zweifel vorgebracht. Die Einwendungen der gelehrten Filder und Möbius find aber auch erbärmlich genug. Doch hier ist nidt der Ort, lie in's Licht zu reden.

Metastasio benüşté Anakreon's Ode in der oben angefühes ten Operette meisterhaft nach feiner Weise. Euphrostne spricht:

La tempesta improvisa,
Che jeri il ciel turbò, sorprese Amore
In qual parte non so. Fra i venti insaui,
Fra i nembi oudosi' e la gelata pioggia
Lung'ora andò smarrito. Alfin di Cipro
Nella reggia fuggi. Stavano appunto
Colà Venere ed io. Ma quando ei giunse,
Neppur la madre istessa
Ravvisarlo po tea, tanto cangiato
Da quel che ne parti, parve al ritorno:
Gli grondavano intorno
La faretra, gli strali,
L'arco, le vesti, il crin , la benda e l'ali.
Piangea, treinava, e semivivo e oppresso
Da singulti frequenti
Gemea parlando, e confondea gli accenti.
Chi non avrebbe avuto
Pietà dell' empio? Ad incontrarlo amica
Corro, per man lo prendo, aridi rami
Toiti ai boschi Sabei raduno, e in essi
Desto fiainine odorose, onde in lui torni.
Lo smarrito calor. L'umida fronte
Rasciugando gli vo; l'onda raccolta
A premergli m'affanno
Dalle vesti e dal crin; fra le mie mani
Le sue di gelo intiepidisco e stringo;
L'accarezzo, il consolo e lo lusinga.

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