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CICEROS

PARTITIONES ORATORIAE.

FÜR DEN SCHULGEBRAUCH ERKLÄRT

VON

DR. KARL WILHELM PIDERIT,

DIRECTOR DES GYMNASIUMS ZU HANAU.


LEIPZIG,

DRUCK UND VERLAG VON B. G. TEUBNER.

1867.

VORWORT.

Dass die kleine rhetorische Schrift Ciceros, die uns unter dem Titel Partitiones oratoriae aufbewahrt ist, im Allgemeinen etwas geringschätzig angesehen zu werden pflegt, mag zum Teil sowol in dem geringeren Umfang des Büchleins als insbesondere auch in der, wie es auf den ersten Anblick erscheint, etwas trockenen schematistischen Behandlungsweise des Gegenstandes seinen Grund haben. Andernteils aber hat es ohne Zweifel mehrfach doch auch an einer eingehenden Beschäftigung mit dem Schriftchen selbst und eben in Folge dessen an einer gerechten Würdigung desselben gefehlt. Quintilian rechnet die Partitiones ihrem Inhalte nach mit zu den beachtenswertesten Schriften Ciceros und zwar, wie es scheint, mit vollem Recht. Verlangt man von dem Büchlein nicht mehr, als es selbst seiner Bestimmung nach leisten soll, so wird man bei genauerer Betrachtung in ihm einen trefflichen rhetorischen Katechismus erkennen, der sich durch die Vorzüge einer geschickten systematischen Anordnung des Lehrinhalts, wie durch prägnante Fassung der rhetorischen Begriffe auszeichnet und auch noch in mancher andern Hinsicht nützliche Dienste leistet. Eine solche gerechtere Beurteilung und damit auch ein richtigeres Verständnis der Partitiones oratoriae, wie beides hauptsächlich auf einer rechten Vergleichung der übrigen rhetorischen

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