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qui aedes mercatus est, non puto aliud, quam ipsas aedes possidere. L. 30. pr. D. de adq. v. am. poss. (41. 2.) Paulus: Qui universas

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aedes possidet, singulas res, quae in aedificio sunt, Tcf. L. 23. §. 2. D. de usurp. (41. 3.),I non videtur possedisse. Idem dici de

theilbar sind, so brauchen sich die Paciscenten nur der gewollten Theile eines solchen klar bewußt zu werden, um auch sie selbstständig für sich ersitzen zu können. L. 4. pr. D. eod. Javolen. Quodsi certum locum esse sciret (alienum), reliquas partes longa possessione capi posse non dubito. L. 7. §. 1. D. eod. Der in einem Grundstücke verborgene Schatz bildet keinen Theil desselben und wird daher der richtigeren, von Paulus vertretenen Ansicht nach (Brutus und Manilius waren entgegengesetzter) nicht mit diesem zugleich, ohne vom Schatze Kenntniß zu haben, ersessen. Aber selbst wenn man davon Kenntniß hat, kann man ihn doch nicht ersitzen, weil dann die Bonafides fehlt und somit bleibt denn nichts übrig, als, um Rechte an dem Schatze zu erwerben, ihn für sich in Besitz zu nehmen. L. 3. §. 3. D. de adq. v. am. poss. (41. 2.). – 3. Wird eine aus ungleichartigen Theilen zusammengesetzte Sache, die man als Ganzes erworben, in ihre Theile zerlegt, so muß man, die juristischen Wirkungen anlangend, a) den Fall der noch nicht vollendeten U sue a pion des Ganzen b) von dem der vollendeten unterscheiden. Ad a.) In jenem Falle beginnt mit der Trennung auf die bisherige Iusta causa hin ein neuer Besitz, eine neue Usucapion, bei der die Besitzzeit des Ganzen nicht mit in Rechnung kommt. L. 23.-§. 2. D. de usurp. (41. 3.) Javolen. Si autem demolita domus est, ex integro res mobiles possidendae sunt: ut tempore, qu0d in usucapione rerum mobilium constitutae sunt, usucapiantur: et non potest recte uti eo tempore, quo in aedificio fuerunt. Nam quemadmodum eas solas et separatas ab aedificio non possedisti; sic neC penes te singulae aut separatae fuerunt et cohaerentibus his in aedificio, depositis aedibus, quae hoc quoque ipsum continent: neque enim recipi potest, ut eadem res et ut-res soli et tanquam mobilis sit possessa. Ad b.) Ist dagegen die Ersitzung des Ganzen vollendet und das Eigenthum daran erworben, so beginnt, wenn jenes jetzt in seine einzelnen Theile zerlegt wird, an diesem zwar ein neuer Besitz, aber das Eigenthum ist mit dem Ganzen und durch das Ganze auch an den Theilen erworben. Nur bei Gebäuden und Weinbergen, die mit fremden Materialien aufgeführt, resp. angelegt sind, erleidet die gedachte Regel eine Ausnahme, weil bereits die XII Tafeln verboten haben, solche Materialien vor ihrer Trennung mit der Actio ad exhibendum und Rei vindicatio in Anspruch zu nehmen. L. 23. S. 6. D. de rei vind. (6. 1.) Paulus. Tignum alienum aedibus iunctum nec vindicari potest, propter legem duodecim Tabularum, neceo nomine ad exhibendum agi; . . . . §. 7. Item si quis ex alienis cementis in solo suo aedificaverit, domum quidem vindiCare p0terit, cementa autem resoluta prior dominus vindicabit; etiamsi post tempus usucapionis dissolutum sitaedificium, postquam a bonae fidei emptore posssessum sit: nec singula cementa usucapiuntur, si domus per temporis bet et de nave et armario. – Der Gründe vorstehenden Rechtsatzes werden uns von Javolen im Verlaufe der L. 23. pr. D. cit. zwei an

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an den Theilen erwürbe, möglicher Weise für diese als bewegliche Sachen eine andere Verjährungszeit laufe, wie fürs Ganze als Immobile, folg

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