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vollzog, lebte doch die Ciceronische Prosa sowie die echte Redekunst fort durch die alte und mittlere Zeit theils in den byzantinischen Panegyrikern, theils zumal in den christlichen Theologen (Origenes 185—254, Lactantius, Tertullianus + 270, Prudentius, Ambrosius † 397, Johannes Chrysostomus + 407, Augustinus + 430 etc.). Und als am Ende des Mittelalters in der ganzen civilisirten Welt das Studium der alten Klassiker zu neuem Aufschwung gelangte: da waren es die Meisterwerke des Cicero, die allerorten Eingang fanden, allerwärts die Herzen mächtig ergriffen. Die Nachahmung des Demosthenes hingegen ist stets das Sondergut einzelner Weniger geblieben.

Bemerkung.
Seite 41, Zeile 22 von oben ist einzuschalten: „orbis verborum De or. 3, 51,
Seito 103, Zeile 16 von oben ist beizufügen: „Quint. 2, 15, 6.“

198.“

T. HUBER, REGENSBURG.

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