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Es mag hier erwähnt werden, dass die Grösse des als Forst bepflanzten Landes im Census 1874 zu 3650 acres angegeben wird, wovon 2009 auf die Provinz Canterbury fallen. Die Ausdehnung der Weizenkultur erreichte 1861: 29.547 acres, 1871: 108.720 acres, 1875: 105.673 acres. Die Summe der Acker, welche als „unter dem Pfluge befindlich", als „land broken up, but not under crop", und als „künstliche Wiesen" (sown grasses) angegeben wurden, betrug im Februar 1875: 1.943.653, d. i. 291.941 acres mehr als im Jahre 1874, oder 997.477 mehr als 1870. Von jenen 1.943.653 Ackern des Jahres 1875 dienten 279.452 dem Getreidebau, 154.888 wurden bezeichnet als „broken up but not under crop", während 1.434.982 acres, also der bei weitem grösste Theil des Ganzen, der GrasProduktion gewidmet waren. – Über den Handel der Kolonie berichten uns folgende Tabellen:

Werth des gesammten Imports, in L (incl. Baargeld und ungemünztes Edelmetall).

1851 : 349.540 1859 : 1.551.030 1867 : 5.344.607 1852: 359.444 1860: 1.548.333 1868: 4.985.748 1853: 597.827 1861: 2.493.811 1869 : 4.976. 126 1854 : 891.201 1862: 4.626.082 1870: 4.639.015 1855: 813.460 1863: 7.024.674 1871: 4.078. 193 1856: 710.868 1864 : 7.000.655 1872 : 5.142.951 1857 : 992.994 1865: 5.594.977 1873: 6.464.687 1858: 1.141.273 1866: 5.894.863 1874 : 8.121.812

Werth des gesammten Exports, in E (incl. Baargeld und ungemünztes Edelmetall).

1851 : 84.150 1859 : 551.484 1867: 4.644.678 1852: 145.972 1860: 588.953 1868: 4.429.198 1853: 303.282 1861: 1.370. 247 1869: 4.224.860 1854 : 320.891 1862: 2.422.734 1870: 4.822.756 1855: 365.868 1863 : 3.485.405 1871 : 5.282.084 1856: 318.433 1864 : 3.40 1.667 1872 : 5.190.665 1857: 369.394 1865: 3.713.218 1873: 5.610.371 1858: 450.023 1866: 3.520.074 1874: 5.251.269

Die wichtigsten Ausfuhr-Artikel Neu-Seeland's sind Gold und Wolle. Der Gold-Export betrug

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1870: 175.074 und 1874: 79.986 L. Vergleichen wir schliesslich die Rangstufen, welche jedes der Hauptprodukte Neu-Seeland's seit 10 Jahren (1865 bis 1874) im Exporte der Kolonie eingenommen hat. Die Hauptausfuhr-Artikel ordneten sich ihrem Werthe nach folgendermaassen:

Gold, Wolle, Kann-Gummi, Cerealien.

Gold, Wolle, Kauri-Gummi, Cerealien.

Gold, Wolle, Kaari-Gummi, Cerealien, Phormium.

Gold, Wolle, Cerealien, Kauri-Qummi, Phormium.

Gold, Wolle, Kauri-Gummi, Cerealien, Phormium.

Gold, Wolle, Kauri-Gummi, Cerealien, Phormium.

Gold, Wolle, Kauri-Gummi, Cerealien, Phormium, präservirtes Fleisch.

Wolle, Gold, Cerealien, Kauri-Gummi, Phormium, präserrirtes Fleisch.

Wolle, Gold, präservirtes Fleisch, Cerealien, Phor-
mium, Kauri-Gummi.

Wolle, Gold, Cerealien, präserrirtes Fleisch, Kauri-
Gummi, Phormium.

Diese Tabelle zeigt das allmähliche Vordringen der Produkte des Ackerbaues und der Viehzucht. Abgenommen hat seit 1870 der Export von Gold, Kauri-Gummi, Phormium, zugenommen der von Wolle, präservirtem Fleisch und Cerealien. — Entsprechend der steigenden Aufschliessung der natürlichen Hülfsquellen Neu-Seeland's war nun die Bewegung des Gesammt-Tonnengehaltes der von und nach der Kolonie fahrenden Schiffe folgende:

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Diese angeführten Hauptmomente der kolonialen Entwickelung weichen naturlich in den verschiedenen Provinzen Neu-Seeland's sehr von einander ab. Die OberflächenbilduDg, die Art der Küsten und andere geographische Faktoren sind die hauptsächlichen Ursachen dieser Verschiedenheiten unter den einzelnen Theilen des Landes. Eine Darstellung der Fortschritte in den verschiedenen Provinzen wird daher am besten eingeleitet und zugleich grossentheils erklärt durch eine Betrachtung der physischen Geographie der betreffenden Gebiete. Wir folgen dabei der meisterhaften Darstellung Meinicke's '), der wohl den Ruhm für sich in Anspruch nehmen darf, der beste Kenner der Geographie des SüdseeInselgebietes zu sein.

Ackerbau und Viehzucht scheinen in Neu - Seeland zu hoher Entwickelung bestimmt, beide treffen ausgedehnte Gebiete der ihnen am besten zusagenden Ländereien. „Das Klima Neu-Seeland's ist in seinen nördlichen Theilen ein subtropisches, das erst in den südlichen Gegenden in ein gemässigtes übergeht; das Land hat daher grösstentheils statt eines Winters eine Regenzeit. Es ist bei seiner Lage in der Mitte des.Oceans und bei seiner geringen Breite sehr natürlich, dass das Klima durchweg ein oceanisch-insulares, daher meist ein gleichmässiges und feuchtes ist. Dabei fehlt es an Verschiedenheiten und Abweichungen im Einzelnen nicht; ein Hauptunterschied aber besteht zwischen den Ost- und Westküsten. Die letzteren sind des starken Übergewichts der Westwinde halber viel feuchter, als die anderen. Bei der Feuchtigkeit des Klima's ist die Bewässerung reichlich, kleine Flüsse und Bäche sind allenthalben in Menge." Die Nordinsel ist zum grossen Theil mit Wald bedeckt, während die nicht mit Wald bestandenen Ländereien zumeist mit gesellig lebenden Farnkräutern bedeckt sind; „Graswiesen sind in der Nordinsel selten und von geringer Bedeutung, nur im südlichen Theile derselben sind sie häufiger."

') Prof. Dr. C. E. Meinicke, Die Inseln des Stillen Oceans. 1. Theil. Melanesien und Neu-Seeland. Leipzig, Frohberg, 1875.

Jedoch ist andererseits der äusserste Norden der Insel dadurch für die Viehzucht sehr geeignet geworden, dass seit der Vernichtung der ehemals das dortige innere Bergland bedeckenden Kauri-Wälder ausgedehnte Flächen mit Gras und Farn bedeckt sind. — Der Viehstapel der Kolonie (incl. der kleinen Chatham-Insel) betrug

StUck Rindvieh Schafe

1871 . . 436.592 9.700.629

1874 . . 493.483 11.674.863

Davon fielen auf die Provinzen der Nordinsel:

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Der Südosten, namentlich aber die Provinz Hawke's Bay haben also hier den grössten Fortschritt aufzuweisen. — Betrachten wir dieselben Verhältnisse auf der Südinsel. Auch diese besitzt jenes feuchte Klima, erfreut sich derselben reichlichen Bewässerung des Bodens; gerade hier „gewähren die Gletscher und Schneefelder des Hochgebirges den Flüssen oft eine Wasserfülle, die mit ihrer Länge nicht im Einklang steht." Die auf der Nordinsel selteneren und erst in deren südlichem Theile häufiger werdenden Graswiesen treten in grosser Zahl und Ausdehnung auf der Südinsel auf, in ihren östlichen Küstenebenen, in den Thälern des Gebirges, auf den alpinen Höhen und in Otago selbst auf den niederen Höhen. Der wichtigste Klimagegensatz, den Neu-Seeland aufweist, nämlich der zwischen den Ostund Westküsten der Kolonie, zeigt sich freilich schon in der Nordinsel, „tritt aber in der Südinsel auf das alier

schärfste hervor, wo die mit Wasserdampf geschwängerten Westwinde auf die hohen Berge der Küste stossen und furchtbare Regengüsse hervorbringen, während dieselben Winde die Ostküste als trockene Winde erreichen und dadurch den merkwürdigen Unterschied in der Masse der Niederschläge zur Folge haben, der die beiden Küsten so auffallend von einander unterscheidet". Verschiedene Gegenden , namentlich der Nord-, Ost- und Südküsten dieser Insel, erfreuen sich eines besonderen Rufes als gute Anbauplätze. So liegt an der Blind-Bai in Nelson „die schöne und fruchtbare, bereits gut angebaute Waimea-Ebene; die Fruchtbarkeit des Bodens und die Milde des Klima's, welche den vor den Westwinden schützenden Bergen verdankt wird, haben dieser Gegend den Namen des Gartens der Südinsel verschafft. Die an der Cloudy - Bai in Marlborough liegende Wairau-Ebene gehört zu den gepriesensten Weidedistrikten der Insel. Hinter der die Mitte der Ostküste bildenden BankB-Halbinsel breitet sich die Ebene von Canterbury aus, eine Küstenebene von einer Grösse und Bedeutung, wie keine ähnliche in Neu-Seeland sich findet, einige 30 Meilen lang und an der breitesten Stelle 8 Meilen breit; ihr Boden ist an den meisten Stellen fruchtbar, zum Theil bereits bebaut. Die Bewässerung dieser Ebene durch die aus den Bergen kommenden Flüsse ist reichlich. Im Ganzen giebt es daher jetzt kein stärker bewohntes und besser bebautes Land in der Kolonie, als die Ebene von Canterbury, die den besten Theil der gleichnamigen Provinz bildet". Diese in mancher Hinsicht am weitesten fortgeschrittene Gegend der Kolonie macht sich auch auf der Karte durch das entwickeltere Eisenbahnnetz kenntlich. Der Süden der Insel, Provinz Otago, weist ebenfalls weite Strecken auf, die für Viehzucht höchst geeignet sind. Man kann in Otago drei von einander abweichende Hauptlandestheile unterscheiden, einen östlichen, mittleren und westlichen. Das östliche Otago bildet ein Hochland von durchschnittlich nur massiger Höhe, dem die Waldungen mangeln, nur die Küstenberge sind bewaldet; im Übrigen „ist der steinige Boden grösstentheils nur mit Gras und niedrigen Sträuchern bedeckt und bloss als Weideland zu benutzen, dazu auch bereits stark verwerthet. Das Klima ist gegen andere Theile Neu-Seeland's auffallend trocken". Das mittlere Otago, der östlichen Abtheilung ähnlich gebildet, unterscheidet sich doch dadurch, dass hier die zur Viehzucht geeigneten wiesenreichen Thalbecken von geringerer Ausdehnung sind, wenigstens in den nördlichen Gegenden; die südlicheren Gegenden dieses Landestheiles, die grossen, wiesenreichen Te-AnauDowns gehören dagegen zu den werthvollsten Weidedistrikten des Landes. „Das westliche Otago ist der am wenigsten bekannte Theil von Neu-Seeland, er ist ganz mit rauhen und steilen Bergen angefüllt, dereD Schwerzugänglichkeit noch durch dichte Wälder vermehrt wird." Die südlichste Gegend der Provinz Otago und damit also auch der ganzen Südinsel ist die ehemalige Provinz Southland, die weniger gebirgig ist, als die Nachbarlandschaften und viel ausgedehntere Ebenen hat. Sparsamer sind die ebenen Landstrecken an der Westküste der Insel vertheilt. Denn indem das Hochgebirge des Innern, die nach Osten allmählicher, nach Westen aber steil abfallenden Südlichen Alpen sich der KüBte, namentlich nach Süden zu mehr und mehr nähern, lassen sie nur schmale Landstriche zwischen sich und dem Meere. Nur nach Norden hin treten sie etwas weiter von den Küsten zurück, so dass das Litorale in seinem nördlichen Theile, der (eben deshalb) den Mittelpunkt der jetzigen Provinz Westland bildet, am breitesten ist. Fast überall ist das Küstenland mit schönen Wäldern bedeckt, und grasreiche Wiesenstrecken sind selten; zahlreiche Flüsse gewähren eine reichliche Bewässerung, allein keiner ist schiffbar, vielmehr sind alle durch Barren gesperrt. Wir finden nun hier auf der Südinsel folgende Verhältnisse der Viehzucht und des Ackerbaues. Während sich der Viehstand der Nordinsel, wie oben gezeigt, im Jahre 1871 auf 1.853.551 Schafe und 181.096 Stück Hornvieh belief, gegen 2.692.914 Schafe und 230.380 Stück Rindvieh im Jahre 1874, finden wir auf der Südinsel im Jahre 1871: 7.830.100 Schafe und 254.781 Stück Rindvieh, gegen 8.981.949 Schafe und 263.103 Stück Rindvieh im Jahre 1874.

Vertheilung des Viehstandes auf die Provinzen der Südinsel:

im" J. 1874"" "im J. 1871~ ~

Kind viel, I Schilfe , Rindvieh Scb»fe

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Otago und Canterbury, also wieder der Süden und Südosten, nehmen danach unter den Provinzen den ersten Rang ein, während Westland eigentlich kaum Viehzucht treibend genannt werden kann. In Otago ist eine Abnahme der Rindviehzucht zu constatiren, in Westland eine solche der Schafzucht. Das unter dem Pfluge befindliche Land betrug auf der ganzen Südinsel im J. 1858: 44.456 Acker, gegen 864.070 Acker im J. 1874. Die Vermehrung des Ackerlandes darf also wohl eine ganz ausserordentliche genannt werden. Vergleichen wir damit die entsprechenden Zahlen der Nordinsel, so tritt uns zunächst entgegen, dass das Verhältniss zwischen beiden sich umgekehrt hat; während im J. 1858 das Ackerland der Südinsel noch weit weniger als die Hälfte dessen der Nordinsel betrug, hat es im Jahre 1874 jene weit überholt. Noch 1858 hatte Auckland, damals noch der Hauptpunkt der Kolonisation, mehr

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Die künstlichen Wiesen spielen in dieser Tabelle die Hauptrolle, sie nehmen immer über die Hälfte des ganzen Kulturlandes in Anspruch. Charakteristisch tritt dabei der Unterschied zwischen der so wiesenreichen Südinsel und der weit weniger mit natürlichen Wiesen gesegneten Nordinsel hervor; auf der letzteren nehmen die künstlichen Wiesen (sown grasses) stets über 90, und nur einmal bloss fast 90 Prozent ein, während sie auf der Südinsel nie 80, im Süden (Canterbury und Otago) sogar nicht 60 Prozent erreichen. Dem entsprechend ist andererseits der Prozentsatz des Getreidelandes am grössten auf der Südinsel, namentlich in Canterbury und Otago. Wir fügen noch zwei Tabellen an, welche ebenfalls die Bedeutung der beiden letztgenannten Provinzen illustriren.

Antheil der einzelnen Provinzen an der gesummten
Weizen-Produktion der Kolonie im J. 1872:

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Wenden wir uns zur Betrachtung der mineralischen Produkte der Provinzen. Kohlenlager sind an mehreren Punkten bekannt. So ist das Gestein des Berglandes Kapowairua (im nördlichsten Theile von Auckland) basaltisches Conglomerat, „das im Südtheile des Gebirges tertiäre Schichten mit Kohlenlagern umschliesst". Eben so enthält die Watamarana-Kette (im nordwestlichen Nelson) an ihrem nördlichen Ende kohlenführende Schichten, die bereits zur Gründung von Kohlengruben Veranlassung gegeben haben. „Die Papahaua-Berge, die nahe der Westküste bis zum Kawatiri gegen Süden ziehen, bestehen aus Kohlensandstein, der wichtige Kohlenlager einschliesst. Der südliche Theil des Paparoha-Gebirges enthält werthvolle Kohlengruben. In den östlicheren Theilen der Southern Alps finden wir Kohlen führende Sandsteine. Längs der ganzen Südküste von Otago tritt Kohlensandstein mit reichen Kohlenlagern auf." — Kupfererze, die schon jetzt Gegenstand des Bergbaues sind, finden wir auf der Insel Otea im Golf von Hauraki. Ferner findet sich auf der Insel Kawau Kupfererz, das bergmännisch in Angriff genommen, aber jetzt wieder verlassen ist. — Das wichtigste mineralische Produkt des Landes ist natürlich das Gold, das sich über die verschiedensten Gegenden zerstreut findet. „Die Berge der CoromandelKette bestehen aus silurischen Schiefern, denen die Goldablagerungen entstammen, welche hier zuerst in Neu-Seeland (1852) entdeckt, die Veranlassung zu dem jetzt so lebhaft betriebenen Bergbau gegeben und das Aufblühen der Stadt Shortland an der Mündung des Kaweranga zur Folge gehabt haben. Die Western Ranges im nordwestlichen Nelson bestehen im Allgemeinen im Innern aus einem Strich Glimmerschiefer, den auf beiden Seiten breite Gürtel von Gneiss umgeben; in diesen Gesteinen findet sich das Gold, das in den diese Berge umgebenden Alluvionen an allen Seiten derselben entdeckt worden ist. Am Nordabhange der Wakamama-Kette ist zuerst in der Südinsel Gold entdeckt (1857). Gold wird ferner im Thale des Greenstone, eines Zuflusses des Taramakau, gewaschen.

In den Alluvionen der Westküste, westlich von den Südlichen Alpen, ist das Gold sehr häufig und hat hier die Veranlassung zur Gründung der blühenden BergwerksNiederlassungen in Westland gegeben.

In Westland führen alle Flüsse bis zur Jackson - Bai herab Gold; diese Gold-Alluvionen sind es, die in neuester

Zeit dieser Gegend eine so grosse Bedeutung verschafft haben.

Die Gesteine der Bergketten, welche über das Hochland von Otago streichen, sind Glimmer und Chloritschiefer; ihnen gehören ganz wie in Nelson und Westland die Goldablagerungen besonders in den Gegenden um das Thal des Manuherikia an, die Otago eine Zeit lang eine solche Berühmtheit verschafft und die Goldfelder von Nelson in tiefen Schatten gestellt, auch Anfangs reiche Erträge geliefert haben, bis sie gegen die reicheren Goldfelder in Westland ganz in den Hintergrund getreten sind; jetzt sind sie jedoch wieder die ergiebigsten der Insel. Es betrug der Werth der Gold-Exporte des Jahres 1871 aus den Häfen:

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Der Gesammtwerth des 1871 exportirten Goldes betrug 2.787.520 L, die aus den folgenden Goldfeldern stammten:

aus der Provinz Auckland. . 1 188.708 E,

„ „ „ Marlborough . . . 7.468 „

„ „ „ Nelson .... 439.936 „

„ „ „ Westland.... 531.648 „

„ „ „ Otago .... 619.760 „

Totalzunahme gegen 1870: 629.935 L; die Zunahme erfolgte in Auckland und Marlborough, während in Nelson, Wellington , Westland und Otago eine Abnahme der Produktion Statt fand. Der Gesammtwerth des vom 1. April 1857 bis 31. Dezember 1871 exportirten Goldes, 24.352.999 L, vertheilt sich den Produktions-Orten nach folgendermaassen:

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