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Nun, man weiss ja In der That, dass der Qoango im Osten von Angola von SUd nach Norden strömt, und bestreitet wohl Niemand dessen Zugehörigkeit zum Gongo, aber Letzterer kann trotzdem auch von Osten her eben so bedeutende oder noch bedeutendere Zuflüsse erhatten, so dass Montelro's Aeusserung sicherlich nicht bei der Frage über die Identität des Lualaba mit dam Congo in's Gewicht fallen kann. — Von der Bildungsfähigkelt des Negers bat der Verfasser keine günstige Meinung, er glaubt vielmehr, dass die geistigen Fähigkeiten desselben von Grund aus anders geartet seien als die des Europäers, auch hält er gleich den meisten Geschäftsleuten die Mtssloua-Thätlgkelt unter den Negern für hoffnungslos und die Schulbildung sogar für schädlich, wenn man nicht die Negerkinder den Einflüssen ihrer Heimath entziehen könne. In Angola gebe es bis tief in's Innere viele des Lesens nnd Schreibens kundige Neger, aber sie würden von den weissen Händlern nicht In ihren Gomptolrs verwendet, weil man früher oder später üble Erfahrungen in Bezog auf Ihre Ehrlichkeit oder Treue rauche. — Dr. Horton führt In Belnem werthvollen Buche Über das Klima der Afrikanischen Westküste (Physical and medical climate and meteornlngy of the West coast of Afrlca. London 1867) als Beispiel von dem erschlaffenden Einfloss desselben an, datis die naob Loanda transportirten Verbrecher dort frei umhergehen oder sogar als Soldaten verwendet werden , ohne dass Gewalttätigkeiten und Gefahr von ihrer Seite zu befürchten wäre. Montelro erwähnt zwar in seinem Kapitel über das Klimm ebenfalls den erschlaffenden Efnfluss, glebt aber für die Harmlosigkeit der Verbrecher doch zugleich aoeh eine andere Erklärung. In Portugal ist die Todesstrafe abgeschafft, aber In Angola besteht sie noch, und zwar meist In der furchtbaren Form des Peltschens. Nun Ist es ganz richtig, dass Mörder In Angola Trinkstuben und dergleichen halten, sich bisweilen Wohlstand erwerben und sogar eine Art von Respektabilität gewinnen, auch dass selten schwere Verbrechen unter den Deportirten vorkommen , aber nach Montelro's Ansioht wirkt die Aussicht auf das Todtgepeitcchtwerden bedeutend mit zu Ihrer Besonnenheit, während sie in Portugal höchstens die Strafe der Deportation vor Augen hatten.

Müller, C.: Musci Schweinfurthiani in itineribus duobus in Africara centralem per annos 1868—1871 collect!, determinati et expositi. 8°. Berlin, Friedlander, 1875. 5 M.

Nachtigal, Dr. O.: Die Länder im Süden Wadai's. Mit 1 Karte. (Zeitschrift der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin, X, 1875, 2. Heft, S. 110—117.)

Es ist diess wieder eine der höchst werthvollen Karten Dr. NuchUgal's, die einen The.il seiner ausgedehnten Reiserouten und Erkundigungen enthaltend für ein grosses Gebiet Inner-Afrikas vollständig Neues, ja dasselbe zum ersten Mal kartographisch zur Darstellung bringt. Sie umfasst ganz Wadai, Dar-For zum grössten Theil und das südöstliche Baghirml, während diese aber nur skizzenhaft den Hauptzügen nach eingetragen sind, werden die südlich angrenzenden Länder, namentlich Runga, Kutl, die Banda - Länder &c. südlich bis zum Bahar Kuta mit den von Dr. Nachtigall Erkundigungen herrührenden Details vorgeführt. In dem Text erhalten wir Spezielleres über Runga und Kutl nebst den hauptsächlichsten Nachrichten Über die Flüsse, Produkte &c. der südlicheren Länder. Dr. Nachtigal bezweifelt nicht, dass Babar Kuta Identisch Ist mit dem Kubanda Barth's und dem Uelle Schwelnfurth's, lässt es aber dahingestellt, ob er der obere Lauf des Scbari ist. »Es wäre ja auch möglich, dass der Fluss von Logon trotz meiner Erkundigungen ein besonderer Strom sei, wofür die Unglelchzeltlgkelt oder Ungleichartigkeit seiner Schwellung und der des Schar! sprechen könnte." Von grosser Wichtigkeit für die weitere Erforschung Inner-Afrlka's Ist die am Schluss wiederholte Bemerkung, daas etwaige Reisen südlich von Wadai' mit vollständiger Sicherbelt bis zum Bahr el Ardhe, und mit Geduld und einem geringeren Grad von Sicherbelt wohl auch bis zum Bahar Kuta ausgeführt werden könnten.

Nachtigal, Dr. G.: Näheres über den Tod Moritz v. Beurmann's. (Zeitschrift der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin, X, 1875, 2. Heft, S. 159—160.)

Nachtigal, Dr. G.: Übersicht seiner Reisen und der auf denselben gewonnenen Resultate. (Verhandlungen der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin, II, 1875, Nr. 4 und 5, S. 109—136.)

Vortrag In der ausserordentlichen, zu Ehren Dr. Nachtlgal's am 8. Juni 1875 gehaltenen Sitzung der Berliner Geogr. Gesellschaft

Nachtigal, Dr. G.: Über Hofstaat, Gerichtspflege, Administration und Heerwesen in Wadai. (Verhandlungen der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin, II, 1875, Nr. 6 und 7, S. 143—155.)

Nachtigal's trarels in Africa. Hit 1 Karte. (Geographical Magazine, Juni 1875, p. 178—179.)

Noble, J.: Descriptive handbook of the Cape Colony, its condition and resources. 8°, 310 pp. with map and illustr. Cape Town, Juta, 1875.

10 8.

Ollive, Dr. C.: Climat de Mogador et de son influence sur la phthisie. Mit 1 Plan. (Bulletin de la Soc. de geogr. de Paris, Oktober 1875, p. 365—416.)

Unter Mlttbellung der Resultate meteorologischer Beobachtungen von 1866 bis 1874.

Ostküste, Beschreibung der — von Afrika von der Pangani-Bucht bis Ras Kimbiji. (Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 1875, Nr. 17 und 18, S. 323—334; Nr. 19 nnd SO, S. 366 —374.)

Nach den In der „Hydrographie Notice, Nr. 16", London 1875, publlcirten Arbeiten des Vermessungsschiffes „Shearwater".

Pirona's fünfjährige Beobachtungen zu Alezandrien. (Zeitschrift der österr. Gesellschaft für Meteorologie, 1875, Nr. 19, S. 305—306.)

Pollen, Fr. P. L.: Recherches sur la faune de Madagascar et de ses däpendances. 4^ partie. Poissons et peches par P. Bleeker et Fr. Pollen. 4°, 205 pp., mit 21 Tafeln. Leyden, Brill, 1875. 18,60 fr.

Raffray, A.: Voyage en Abyssinie, ä Zanzibar et aux pays des Ouanika. (Bulletin de la Soc. de geogr. de Paris, September 1875, p. 291—313.)

Auf einer für zoologische Zwecke unternommenen Reise ging Raffray im Winter 1873—4 von Massauab über Adoa, Sokota, die Agao-Länder nnd Begemeder nach Godscham, von da an der Ostküste des Tsana - See's nordwärts nach Gondar und durch Woggara und westlich um Simen herum nach Aium, Adoa und Massanah zurück. Nach einem Besuch des Dahlak - Archipels und Aden's landete er am SO. Juni 1874 in Zanzibar, hielt alch auf der Insel und bei Bsgamoyo eine Zeit lang auf, besuchte von Mombas aus die Schimbs« Berge, die dem Meere parallel das Wanlka-Land durchziehen, und kehrte über Pemba, Zanzibar und Aden im April 1876 nach Paris zurück. In dem vorliegenden Aufsatz skizzirt er nur den Verlauf dieser Reise.

Ramseyer and Kühne: Pour years in Ashantee. Edited by Urs. Weitbrecht. With introduetion by Rev. Dr. Gundert, and preface by Prof. Christlieb. 8°, 334 pp. London, Nisbet, 1875. 6 i.

Ravenstein, E G.: Stanley'« exploration of the Victoria Nyanza. Mit 4 Karten. (Geographical Magazine, Dezember 1875, p. 369—373.)

Seinen Auszügen ans Stanley'» Briefen glebt Ravenstein zwei Karten mit den nötfaigen Erläuterungen bei. Die erstere stellt den Victoria Nyanza nach der Skizze Stanley's, aber mit Zugrundelegung von Speke's Positionen und mit Verwerthnng von Speke's und Graut's Routen dar, die zweite umfaait das obere Nil-Gebiet von Gondokoro südwärts und bringt die Stanley'schen Angaben mit denen der anderen Reisenden In Verbindung. Besonders interessant ist das Ostufer des Victoria Nyanza, wo KrapPs, Rebmann's und Wakefleld's Erkundigungen den Stanley'schen Forschungen angepasBt werden and der Bnrtngo-See nun doch, wie Speke wollte, als nordöstlicher Theil des Victoria Nyanza erscheint, nicht als abgesonderter See, wie nach Wakeneid.

Ravenstein,£.&.: The Western Sahara. Mit 1 Karte. (Geographical Magazine, Januar 1876, p. 13—16.)

Eine nützliche Karte der ganzen westlichen Sahara von Insalsb an In 1:5.000.000 , mit den Routen der Reisenden, unter denen die von Bu-el-Moghdad neu construlrt Ist Der Text glebt als Memoire zur Karte eine gute Ueberslcht der wesentlichsten Grundlagen und tritt, wenn auch nur mit wenigen Worten, den schwindelhaften Projekten einer Eisenbahn von Algler nach Tlmbuktu und einer Unterwassersetzung der westlichen Sahara entgegen.

Rodriguez, Beschreibung der Insel im Indischen Ocean. (Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 1875, Nr. 17 und 18, S. 334—338.)

Arbeiten des Vermessungsschiffes „Shearwater" 1874, publicirt aus ttHydrographio Notice, Nr. 81", London 1875. ■

Rohlfs, G.: Beiträge zur Entdeckung und Erforschung Afrika'?. Berichte aus den Jahren 1870—1875. 8°. Leipzig, Dürr, 1875. 4,5 M.

Rohlfs, G.: Drei Monate in der Libyschen Wüste. 8°, 340 SS., mit 1 Karte und 23 Tafeln. Cassel, Fischer, 1875. 3 M.

Diese Schrift bildet den ersten, gewisBermaassen einleitenden Theil des Berichtes Über die Ergebnisse der vom Khedive ausgesandten Rohlfs'schen Expedition in die Libysche Wüste, dem die übrigen, vorläufig auf drei Bande in Royal-Quart berechneten wissenschaftlichen Spezial -Berichte nachfolgen werden. Die vorliegende Arbeit, ein stattlicher Oktavband, enthält den für ein grösseres Publikum berechneten Reisebericht, von Rohlfs, mit Beitragen voa Ascherson, Jordan und Zittel. Obwohl die eigentlich geographischen Ergebnisse der Expedition unseren Lesern In den Hauptsachen schon bekannt sind, so können wir dennoch diesen Reisebericht allen nur auf das Wärmste empfehlen. Es ist doch ein Unterschied zwischen den vorläufigen, Isollrten Angaben über eine Reise, wie wir sie in den Zeitschriften zerstreut finden, und der zusammenhängenden, lebendigen Erzählung des ganzen Zuges I Gera und dankbar werden alle Freunde Afrikanischer Geographie der gewandten und lebhaften Darstellung des Führers folgen, dessen treffliches Erzählungs-Talent uns die Reise im Geiste mitmachen lässt. Bekanntlich hat die Expedition Kufara nicht erreicht; nichts desto weniger sind ihre Ergebnisse so befriedigend, dass sie dennoch nicht eine mlsslungene genannt werden darf. War ja doch das Gebiet der Reise der unbekannteste Theil von Nord-Afrika, »von dem nur die Ränder geographisch elnlgermaassen genau bekannt waren", der aber sonst in naturwissenschaftlicher Hinsicht eine reine terra incognlta bildete; ob dieses Land Über, ob es unter dem Meeres - Niveau lag — darüber wusste Niemand etwas. Die Frage der etwaigen Depression und Ihrer Ausdehnung, die Babr-bela-ma-Frage — das waren Punkte vom höchsten Interesse für die Geographie jener Gegenden; diese vor allen mnsste die Expedition zu lösen suchen, und sie hat sie gelöst. Rohlfs fasst das rein geographische Ergebnis« der Reise am Schlüsse des Buches kurz dahin zusammen: »Der Bahr-bela-ma, wie er als contlnuirliches leeres Flussbett zwischen Siut, Dacbel und Farafraa, so wie in Dachel selbst, und östlich von Beharieh auf allen Karten figurlrt, exlstirt nicht; die Depression bei Ammonium exlsttrt, und kann die Tiefs von Sluab unter dem Meeresspiegel zu 29 Meter angenommen werden; die Libysche Wüste bis zu dem äussersten Punkte, der von uns erreicht worden, nimmt nicht Theil an dieser Elnsenkung, nnd höchst wahrscheinlich trilt du auch für den nicht von uns durchforschten Theilen der Libyschen Wüste." Auf Seite 14—16 giebt Rohlfs eine interessante Skizze der Bahr-bela mn-Theorie, die ursprünglich aus einer missverstandenen und einer unrichtigen Angabe Herodot's hervorgegangen zu sein scheint, indem von Andreossy, als er den Bahr-bela-ma im Westen der Natronsee'n besuchte, einige Stellen Im Herodot so gedeutet wurden, dass Herodot einen westlicheren Lauf dea Nil durch die Libysche Wüste angenommen habe. Von allgemeinerem Interesse sind die Schilderungen, die Rohlfs von dem Entstehen, der Ausrüstung nnd dem Reiseantritt der Expedition giebt; in der Technik iler Sahara-Reisen Ist er wohl ohne Zweifel der grösste Meister. Auch können wir nicht umhin, dem Führer der Expedition an dieser Stelle unseren Dank für die Bevölkerung«-Angaben auszusprechen, die er In diesem Bande mehrfach bringt: wie wenig« Reisende haben sich, leider, bis jetzt gemüsslgt gefunden, solche Verhältnis»massig leicht zu erlangende und doch ao wichtige Angaben zu sammeln! Noch erheblicher als die topographischen sind vielleicht die Übrigen Ergebnisse der Reise , die ja In den Efnzelberichten detaillirt zur Veröffentlichung gelangen werden; aber auch In dem vorliegenden Bande finden wir schon Interessante Angaben darüber. So In den aus Ascherson's Feder herrührenden Abschnitten (Kapitel 9: Asclierson's and Remelä's Stillleben und Ausflüge in der Oas« Paehel, und Kapitel 10: Ascherson's Marsch nach Farafrah, Aufenthalt danlbtt und Rückkehr nach Dachel). Derselbe bespricht hier z. B. die aufteilende Verwandtschaft der Oasen-Vegetation mit der Medlterran-FIora. Die meisten and unter ihnen gerade die häufigsten und auffallendsten der Unkräuter des kultivirten Bodens gehören der Mittelmeer-Flora an ; bei Siut und Eaneb wurden dieselben nicht bemerkt, „wogegen umgekehrt mehrere der häufigsten Arten des NIl-Thales in den Oasen entweder ganz fehlen oder nur vereinzelt und sichtlich verschleppt vorkommen." Ascherson zieht, wie Schweinfurth, hieraus den Schluss, dass die erste ßesledelung der Oasen nicht vom Nil-Thale, sondern von der Nordküste aus erfolgt sein müsse. Damit übereinitimmend hat auch Brngsch in der beim Empfang der Rückgekehrten abgehaltenen Sitzung des Aegyp tischen Instituts erklärt, dass, nach den Dokumenten zu urtbeilen , die Oasen ursprünglich von einer nicht - Aegyp tischen Bevölkerung bewohnt gewesen. Es ist hier nicht der Ort, auf die interessanten Einzelheiten einzugehen, an denen das Buch reich ist, wie z. B. die Vergleiche zwischen den Arabern am linken und denen am rechten Nil - Ufer einerseits und zwischen diesen Aegyptiscben Arabern im Allgemeinen und den Fellahin andererseits. Oder wie die Frage eines der Diener, der aus Tripolltanlen gebürtig, und der an Roblfs die Frage stellte, ob er auch zum Lande der Garamanten gekommen; sonst ist bekanntlich dieser antike Name nie einem Reisenden in Afrika aufgestoßen. Die dem Buche beigegebenen charakteristischen Photographien müssen als eine vortreffliche Ergänzung des Textes angesehen werden; überhaupt lässt die äussere Ausstatuug nichts zu wünschen übrig.

Rohlfs, Dr. 0.: Zustände in Berberien. (Zweiter Jahresbericht der Geographischen Gesellschaft in Hamburg, 1874—75, S. 164—172.)

Den Grund von dem Dai niederliegen alles Culturlebemi In den Berber Staaten ■leht der Verfasser in dem Festhalten an den Fesseln der mohammedanischen Religion, eine Besserung erwartet er nur von der Besitznahme jener Staaten durch Europäische Mächte. Er räth den Franzosen, die Araber aus Algerien zn vertreiben, und den Italienern, Tunis in Besitz zu nehmen. In einer Anmerkung heisst es: Wenn uns Strabo sagt, Artemldorus tadele den Erato■thenes, weil er vorgebe, alle Vormittagsstunden herrsche eine dicke und nebelvolle Luft im Lande der hesperischen Ethioper, so kann ich in dieser Beziehung die Wahrheitsliebe des Kyrenlschen Geographen retten; denn an der SUdweitküste Marokko'« herrscht in der That während des grÖSBten Theils des Jahres Morgens dichtester Nebel, der sich erst gegen Mittag zu verlieren pflegt.

Roudaire, Capit. E.: La mission des Ghotts du Sahara de Constantine. Hit 1 Karte. (Bulletin de la Soc. de geogr. de Paris, August 1875, p. 113—125.)

In der Pariser Geogr. Ausstellung war die interessanteste der Neuigkeiten In der Französischen Abtheilung eine in grossem Maassstab gezeichnete Manu■kript-Karte der Schotts im Süden des Djebel Aures, die Kapitän Roudaire in ein Binnenmeer zu verwandeln vorgeschlagen und mit einer Gesellschaft von Geodäten und Gelehrten 1874—75 vermessen und nlvellirt hatte. Eine Reduktion Jener Karte auf den Maassstab von 1: 800.000 bringt das Bulletin der Pariser Geogr. Gesellschaft, mit Profilen, lieb erst chtsBkizze und einem Text von Roudaire, der die Arbeiten der Expedition kurz bespricht. Das Areal der unter dem Meeresspiegel liegenden Partie der Algerischen Sahara schätzt Roudaire auf 6000 Q.-Kilometer, wozu im Osten die Depression der Tunesischen Sahara mit 10.000 Q.-Kilometer kommen würde. Die Tiefe der Algerischen Depression beträgt 20 bis 27 Meter. Die Roudaire'schen Arbeiten brachen an der Grenze von Tunis ab und die Untersuchungen von Fuchs, Stäche und der Antinori'sehen Expedition am Golf von Gabes haben ergeben, dass ohne sehr bedeutende Kosten eine Unterwasser Setzung der Schotts vom Meere aus nicht möpüch sein würde.

Roumeguere, C.: Correspondance de Broussonet avec Alex, de Humboldt an sujet de rhistoire naturelle des lies Canaries. 8°, 14 pp. Cberbourg. (Extrait des Memoires de la Societe nationale des sciences naturelles de Cberbourg, t. 18, 1874.)

Sin Javier, Vizconde de: Tres anos en Fernando Pöo. Viaje aAfrica. 8°, 272 pp. Madrid, Manini, 1875. 4 r.

Schlagintweit-Saktinlünski, H. T.: Angaben zur Charakteristik der Kro-Neger. (Sitzungs-Berichte der mathem.-phys. Classe der K. Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Juni 1875, S. 178—201.)

Die Vorlage ethnographischer Gegenstände, welche Dr. Wittstein auf der astronomischen Expedition nach Kerguelen (1874) an verschiedenen Küatenpnnkten Afrika's gesammelt hat, gab Herrn v. Schlag! ntwelt-SakUnlünski Veranlassung, seiner eigenen Beobachtungen über die Kru-Neger und seiner plastischen Racen-Typen (Gesichtsmasken) zu gedenken. Das plastische Abformen der Gesichter lebender Personen in Verbindung mit genauen, nach bestimmten Grundsätzen durchgeführten Messungen bietet selbstverständlich ungleich mehr als die Photographie, Ist aber auch mit viel Mühe und oft mit Schwierigkeiten terbanden. „Sich abformen zu lassen, entschlossen sich die Leute stets sehr tebwor, wegen des unangenehmen Gefühles bei Aufliegen und Erhärten des Gypses, auf das man sie sogar vorher aufmerksam machen musste, sollten sie ausharren. Ungestörtes Athmen läset sich durch Einstecken von genügend festen Röhren in die Nase sichern, die aber am hinteren Ende stumpf oder weich sein müssen, wie nasses Papier, um nicht zum Niessen zu reizen. Das Abnehmen des Gypses ohne Adhäsion an Haaren oder an der Epidermis wird durch vorsichtiges Befetten und Einölen möglich gemacht. Menschen auf niederer Bildungsstufe, wie diese, fanden meist auch das Gemessenwerden sehr wlastlgend, oder gar ominös zu deuten." Trotzdem haben die Brüder v. Schlagintweit über 400 Individuen aus Indien und Hochasien und 30 aus den Nachbarländern detaillirt gemessen und 275 Vorderköpfe, SO Hände und 7 Füsse Jon Asiatischen Individuen abgeformt. Dazu kommen 4 Neger-Masken, 96 Vor«rköpfe, 9 Hände und 5 Füsse von Afrikanern , die Eduard v. Schlagintweit g Marokko, und 9 Vorderköpfe von Indianern, die Robert v. Schlagintweit In Kord-Amerika hergestellt hat. Es ist zu bedauern, dass diese werthvollen 8en«n vollständig nur in fünf Museen, zu London, Paria, St. Petersburg, Cal•Jtta und Madras, aufgestellt sind, nnd wenn sich kleinere Gruppen davon in I^len Museen befinden, so fehlen sie doch z. B. noch ganz in Berlin und Wien, wir maehen zugleich darauf aufmerksam, dass J. B. Obernetter in

München, mittelst seines neuen , Seite 53 der „Geogr. Mitthell." d. J. erwähnten Verfahrens, sehr gute photographische Abdrücke von den in Metall ausgeführten plastischen Originalen herstellt,

Schweinfurth, Dr. G.: Au cceur de l'Afrique, 1868—1871. Voyages et decouvertea dans les regions inexplorees de l'Afrique centrale. Traduit par Mme H. Loreau. 2 vols. 8°, 954 pp., 2 cartes, 139 grav. Paris, Hachette, 1875.

Schweinfurth, Dr. G.: Artea Africanae. Abbildungen und Beschreibungen von Erzeugnissen des Kunstfleisses Central-Afrikanischer Völker. (Mit Deutschem und Englischem Text.) Fol., mit 21 Tafeln. Leipzig, Brockhaus, 1875. 24 M. Auf Sl Folio-Tafeln haben wir hier in guten lithographischen Abbildungen 333 Gegenstände, als Waffen, Geräthe, Schmucksachen, Bekletdungttgegenst&nde , Wohnungen, Kornspeicher und dergl., die Dr. Schweinfurth bei zehn verschiedenen Volksstämmen Inner-Afrika's gesehen , abgezeichnet und in ihrem Gebrauch beobachtet hat. Diese Volksstämme sind die Dlnka (16 Gegenstände), Djur (21 G.), Bongo (86 G.), Mittu (40 G.), Nlamniam (72 G.), Heiland* (4 G), Monbuttu (72 G.), Sere (9 G.), Golo (11 G.) und Kredj (2 G.); sie sind In Dr. Schweinfurth's Reisewerk des Näheren beschrieben, aber auch die Erläuterungen der Tafeln enthalten kurze Notizen über ihren Wohnsitz, Beschäftigung, Verwandtschaft <fec., so wie eine Menge Interessante Nachwelse Über Anfertigung und Gebrauch der einzelnen Gegenstände, Über den Stoff, aus dem Hie bestehen, und über Analogien bei anderen Völkern. Wie in der Einleitung ausgeführt wird, „droht die destruktive Gewalt der Europäischen, sich allen Völkern des Erdballs aufdrängenden Industrie über kurz oder lang auch in Afrika mit dem letzten Rest autochthoner Kunst aufzuräumen. In einem Zeitraum von wenigen Mensclienaltern sind in diesem Welttheile ganze Reihen von Völkern in dieser Hinsicht unproduktiv geworden. Die Hottentotten und Kaffern, welche noch vor wenigen Jahrzehnten eine Menge der zierlichsten Kunstprodnkte erzeugten, bieten diesem Zweige der ethnographischen Forschung bereits ein ganz verödetes Feld dar, und den grössten Thell ihrer ursprünglichen Waffen und Geräthe hat der Forscher heut' zu Tage gleich archäologischen Gegenständen In den so unvollständigen Museen Europa'« aufzusuchen. . . Je grösser die Fortschritte gewesen, welche hin und wieder In unserer Zeit ein Afrikanisches Volk auf der Bahn der äusseren Gesittung gemacht, um so geringfügiger gestaltete sich die eigene Produktionskraft, um so grösser wurde die Abhängigkeit in allen Bedürfnissen eines verfeinerten Lebens von der Europäischen Industrie; denn diese schliesst von vorn berein jede inländische Conkurrenz aus und erstickt jede Regung eines angeborenen Nachahmungstriebes. Die Wohlfeilheit der dargebotenen Artikel auf der einen und die guten Preise, die für robe Naturprodukte gezahlt werden , auf der anderen Seite erklären zur Gentige dieses Verhältnis. Wie könnte man einem Negerschmiede zumutheu, sich an die für ihn so zeitraubende und mühevolle Herstellung eines gewöhnlichen Messers zu machen, wenn ihm ein Dutzend derselben Im Tausche gegen einen Kautschuk - Klumpen geboten werden, den er spielend Im Walde gesammelt." In Hinsicht auf die Beziehungen zur Aussenwelt, auf die Berührungen mit dem Welthandel unterscheidet Dr. Schweinfurth drei Culturkrelse In Afrika. »Zunächst der Küste haben wir das besonders auf der nördlichen Hälfte des Continents tief eingreifende Gebiet der Feuerwaffen, welches mit Europa einen mehr oder minder direkten Handelsverkehr unterhält. Tiefer im Innern betreten wir eine Region, welche der Europäische Markt durch Veriulttelung des eingeborenen Handels nur noch mit Baumwollzeugen zur Kleidung der Bewohner zu versorgen vermag. Im innersten Centralkerne des Continents schliesslich breitet sich das von jeder mittelbaren oder unmittelbaren Berührung mit der Europäischen Welt fast noch gänzlich Intakt gebliebene Gebiet aus, In welchem die geringe Kleidung der Eingeborenen sich auf selhstvei fertigte Rindenzeuge und Felle beschränkt." Umgekehrt nun wie bei historischen Völkern vernichtet die Berührung mit der Aussenwelt die einheimischen Künste der Afrikaner, anstatt sie zu befruchten und zu heben; es Ist daher die höchste Zelt, die ureignen Kunstprodukte der Central-Afrikanischen Völker zu sammeln, wie Schweinfurth es in Bezug auf sein Reisegebiet gethan hat.

Senegal (Le) et nos Etablissements de Saint-Louis ä Sierra-Leone. (L'Explorateur geogr. et commercial, 1875, No. 37, p. 375—380; No. 38, p. 394—396; No. 41, p. 474—475; No. 43, p. 517—521.)

Soleillet, F.: Observations meteorologiques dans le Sahara central. (Bulletin de la Soc. de geogr. de Lyon, 1, 1875, No. 2, p. 169 —171.)

Die hier mitgethellten Beobachtungen beziehen sich nur auf den nördlichsten Tbell der SolsiUet'schen Route, von Algier über Medea und Bogbari nach Dschelfa, Dezember 1878 und Januar 1874.

Southworth, A. S.: Four thousand miles of African Travel. A personal record of a journey up the Nile and through the Soudan, to tne confinea of Central Africa, embracing a discussion on the sourcea of the Nile and an examination of the slave trade. 8°, 390 pp., mit 2 Karten. New York, Baker, 1875. 3J doli.

Stäche, Bergrath Dr. G.: Die projektive Verbindung des AlgerischTunesischen Chott-Gebietes mit dem Mittelmeere. (Mittheüungen der K. K. Geogr. Gesellschaft in Wien, XV1U, 1875, Nr. 8 und 9, S. 337—351.)

Der Verfasser hat im Juli 1875 den Küstenstrich der Kleinen Syrte besucht und ist wie der Geologe E. Fuchs zn der Ueberzeagung gekommen, dass dem Roudaire'schen Projekte keine Verwirklichung in Aussicht steht. Der alte Chott-See oder Chott-Flusa kann in keinem Fall der Triton-See des Herodot and Scylai gewesen sein, seine Verbindung mit dem Meere noch in historischer Zeit ist unwahrscheinlich. Der 60 bis 100 Meter über den Meeresspiegel sich erhebende Querrlgel oder Bergdamm, welcher den jetzigen Golf von Gabes von dem grossen Chott-Gebiet trennt, besteht ans Gesteinen verschiedenen Alters, von abwechselnd mürberer und festerer Beschaffenheit: Süsswasserkalke, Quarzsandsteine, Kalksteine der unteren Gruppe, marine Kalksandsteine, Gypssandstelne, Kalktuff)agen, Tegel, Lehm, LÖbs, feinere und gröbere Sande. Der Damm ist keineswegs durch blosse Versandung und Sandanschüttung entstanden. Die Durchsteohung würde schwierig and sehr kostspielig, ein Kapital von 9- bin 400 Millionen Franea möohte leicht erforderlich sein An die Ansaloht auf «Ine Verbesserung der Vegetation?-Verhältnisse and des damit In Zusammenhang itehenden agrlkolen Znstandes ron Tunesien auf dem Wege der lllnzufügnng ron noch 15- blfl 80.000 Q.-Kllom. Verdunstungsfläche ron Halzwasser Eh dem Riesenquantum , welch« das Land bereite ron der Syrte bla zum Meerbusen ron fllserta umsieht, lat nicht zu glauben.

Stanley, Beconda spedizione di nell' Africa Eqaatoriale, 1874

— 76. Mit 1 Karte. (Cosmos di Guido Cora, III, 1875, No. IV—V, p. 181—167.)

Sto-Marie de Madagasoar, Expose de la Situation de an

l«r janrier 1875. (Kevue maritime et coloniale, Septbr. 1875, p. 782 —786.)

Btelnwenter, Dr. A.: Versuch einer zusammenhängenden Darstellung des Btroraayatema des oboren Nil. 8", 40 SS., mit 1 Karte. Marburg 1875.

Strobel, Prof. 1'.-. La spodiziono italiana nell' Africa äquatoriale. Diaoorao lotto il 10 die. 1875 nell' aula maggiore del palazzo municipa!o di Parma. 8°, 14 pp. Parma 1875. 80 o.

Tiasot, Ch.: Note aur l'anoien port d'El-Ghait (Oualidiya), Maroc. Mit Plan. (Uullotin de la Soo. de göogr. de Paria, Juli 1875, p. 87

—71.)

Tiasot, Rloercbe di Carlo aulla geografla oomparata della Mauri

timiii Tingitaua. (Cnamoa di Guido Cora, III, 1875, No. 11—III, p. 119-120; No IV—V, p. 184 — 186.)

Veth, P. J., en C. M. Kan: Bibliografio van nedcrlandache bocken, brooburea, kaarten enz. orer Afrika. (Aardrijkskundig Gonootachap gereatigd to Amaterdam, 1875, No. 7, p. 800—311.)

Walker, lt. 11. N.: Mr. Skertchley on the Ogowe. (Geographieal Magazine, Auguat 1875, p. 248; September p 282.)

Die Wochenschrift „AoAdemy" vom 1. Mal 1875 hraohta, offenbar von sehr unkundiger Seite, eine Notiz Über Skertchley'» und Maokenzie's Projekt, einen Thell der weltlichen Sahara In ein Hinnenmeer umzuwandeln. Dabei erwähnte ale, Skertchley aal 1868 vom Gabun aus au Land nach'dem Ogowe gegangen, habe dielen Fluss eine grosse Strecko aufwärts verfolgt und dann , au Land welter vordringend, einen nach Süden fltensemlon, wahrscheinlich In den Oongo mündenden Strom überschritten und seine Wanderung bis lo° Oestl.L*. r. Gr. fortgesetat. Der bekannte Erforsoher des Okanda, Walker, beweist die Grundlosigkeit dieser Braahlung; Skertchley selbst aber klärt die Sache dahin auf, das* er 1870 am Gabun von einem Arabischen Händler Erkundigungen Aber das Binnenland elngeaogen und dabei vernommen habe, dasa der erwähnte nach Süden fliessende Fluss beim Congo in's Meer falle und dass von ihm aus Hunte tluroh das Netzwerk von Lagunen, mit dem das Land bedeckt sei, in den Ogowe gelangen könnten. Oustltoh von Jenem Pluss und etwas nördlich befinde sich ein rauchender Berg und Jenselt desselben ein grosser See, auf dem man hei der Ueberfahrt eine kurae Zelt das Land gana aus den Augen verlöre. Der nach Süd strömende Flusa müsse ungefähr In IS*, der See in 15* Oest. 1.. liegen.

Zaccone, Capit.: Notes aur la Regence de Tunis. 8°, 269 pp. Paris, Tanera, 1876.

Zanzlbar. Mit 1 Karte. (Geographieal Magazine, Juli 1875, p. 208 —209.)

Zanzlbar, Die Insel , ihre Natur, Klima und Küatenbeschrei

bung. Mit 1 Karte. (Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 1875, Nr. 13 und 14, S. 252—264; Nr. 15 und 16, 8. 282—294.)

Nach den Vermessungsarbeiten der „Shearweter", Commdr Wbarton, 1873 (Hydrographie Nottee. No. 1B, 18. Mal 1876), dem v. der Deeken'sehen Reisewerk und den meteorologischen Angaben von Col. Sykes Im Journal der Londoner Geogr. Gesellschaft ISM und von Dr. Frost aus dem Jahr* 1859.

Ziohy, Graf W.: Die SaUebene Aaale im Danakil-Land an der Afrikanischen Oetküate. (Daa Aueland, 1875, Nr. 41, S. 820—822.)

Zlttel. Dr. C.: Die Libysche Wüste nach ihrer Bodenbeschaffenheit nnd ihrem landschaftlichen Charakter. (Vierter und fünfter Jahresbericht der Geogr. Gesellschaft in München, 1875, S. 252—269.)

ICart«*n.

Africa. Eaat coast. Tange and Kokwane Harbour. 1:29.215. London, Hydrogr. Office, 1875. (Nr. 663.) \ a.

Africa, Käst coast Lindi river and Mgau Mwania. 1: 24.346. London, Hydrogr. Office, 1875. (Nr. 681.) 2J s.

AfHoa, Bast coast. Mto, Mtwara and Mikindani harbour». London, Hydrogr. Office, 1875. (Nr. 684.) 2 e.

AfHoa, Bast coast. Cape Delgado to Mikindani Bay, with plan of Msimbati anchorag«. 1:73.037 und 1:24.346. London, Hydrogr. Office, 1875. (Nr. 690.) '2j a.

AfHoa, West coast Opobo and Quaebo rivers. 1 : 56.182. u. 1: 81.252. London, Hydrogr. Office, 1875. (Nr. 628.) 1 a.

Algerie. Plan de Nemours (Djema-Garouat). Paria, Depo! de la marine, 1875. (Nr. 3872.) 1 fr.

Algerie. Plan du port de la Galle. Paria, Depot de la marine, 1875.

(Nr. 3378.) 1 fr.

Anker, M. U.: Kart over Madagaskar, udarbejdet efter de nyeste Kil

der. Bergen, P. Beyer, 1875. 12 fJ.

Cöte nord d'Afrique, entre l'embouchure de la Tafna et le cap Birne.

Paria, Depot de la marine, '1875. (Nr. 3436.) 1 fr.

Cöte occidentale d'Afrique, du Senegal au cap Roxo. Paris, Depot

de la marine, 1875. (Nr. 3385.) 2 fr.

Cöte occidentale d'Afrique. Plan de la partie interieure de l'estuaire

du Gabon. Paris, Depot de la marine, 1875. (Nr. 3414.) 2 fr.

Cöte occidentale d'Afrique. Riviere Queabo, golfe de liiafra. —

Riviere Opobo. Paris, Depot de la marine, 1875. (Nr. 3425 u. 3426.)

ä 60 t. Cöte occidentale d'Afrique. Baie de Loango, baie de Cabenda, baue

du Vesuvius. Paris, Depot de la marine, 1875. (Nr. 3427.) 50 c. Cöte septentrionale d'Afrique, carte particuliere, entre les lies Zaffa

rines et l'embouchure de la Tafna. — Entre le cap Rose et le cap

Negre. Paris, Depät de la marine, 1875. (Nr. 3412 nnd 3424.)

a 2 fr.

Depot de la guerre: Carte generale de 1'Algerie, 1 : 1.600.000. 2 flU. Paris 1875.

Glogau, H.: Übersichtsblatt zu den Vorträgen über die neuesten Fortschritte der Erdkunde, 1873. Cyclus VIII a.: Afrika. (Jahresbericht des Frankfurter Vereins für Geographie und Statistik, 37. und 38. Jahrg., 1872—4.)

Mit einer Inhaltsübersicht der Im Winterhalbjahr 1872—3 von dem Vorsitzenden des Frankfurter Vereins für Geographie und Statistik, Handelskammer - Sekretär H. Glogau, gehaltenen Vorträge Über die neuesten Fortschritte der Erdkunde (a. Afrika, b. Nordpolar-Region), die in Gemeinschaft mit der Karte ein vortreffliches Orientirungs-Mittel bildet.

Grand-Bey, P.: Plan general de la rille du Caire, dresse et publie avec l'autorisation de S. A. Ismail Pacha, Khedive d'Egypte. 1: 4.000. 4 Bl. Chromolith. Cairo, Ebner, 1874.

Schön in Farben ausgeführter Grundplan von Cairo Ind. Alt-Calro uod Bqlak, dem grossen Maassstab entsprechend sehr detaillirt. Alle öffentlichen Gebäude, Paläste, Moscheen, Kirchen, Plätze, Brücken, Boulevards sind benannt, dagegen die Strassen nicht.

Index Sheet for Africa and adjacent islands. London, Hydrogr. Office, 1875. (Nr. F.) { 8.

Indian Ooean. Seychelle group, with Amiranti-Islanda, &c. 1: 66.397. London, Hydrogr. Office, 1875. (Nr. 721.) 2J s.

Itineraire de la mission chargee d'etudier la question d'une mer interieure Baharienne. 1 : 2.200.000. (L'Explorateur geogr. et commercial, 1875, No. 15, p. 353.)

Erste Skizze der Expedition, die unter Capit. Roudaire die Gegend der Schotts in der Algerischen Sahara nivellirt bat.

Madagascar, partie septentrionale, de la baie d'AntongU au cap SaintAndre. Paris, Depot de la marine, 1875. (Nr. 1441.) 2 fr.

Madagasoar, partie occidentale, du cap Saint-Vincent an cap SaintAndre. Paris, Dep6t de la marine, 1875. (Nr. 1442.) 2 fr.

Madagascar, South-East coast. Fort Dauphin, St. Lucia and Ttapere bays. 1:24.346 und 1:48.691. London, Hydrogr. Office, 1875. (Nr. 689.) 1 >.

Mahir, Lieut. M.: Route de Khartoum a Obeiyad d'aprea une reconnaissance du Commandant Prout, 1875. 1: 800.000. Caire, Etat-MajorGeneral, 1875.

Die aanber Uthograpbirte Karte stellt den, wie es acheint, genau aufgenommenen Weg von Cbartum bis zur Hauptstadt von Kordofan dar, welcher dem lin • ken Ufer des Weissen Nil bis sum Kordfuss des DJebel Arasobkol folgt, dann aüdwestwärta über El Helba und Bir Illuan nach Hnrsi führt, um zuletzt in nordsüdlicher Richtung El Obeid an erreichen. Einige Höhenzahlen auf der Karte müssen insofern Befremden erregen, als die Höhe von Chartnm zu 1401 Eni:1. Fuss = 427 Meter angenommen ist, während doch daa Nivellement Ismaei Rer's von Snakin naeh Sehend! nnd Chartnm für Letztere« 380 Meter ergab. Die Höhenzahlen für andere Orte werden daher nicht ohne Weiteres zu aeeepüren sein, auch hat man sie in der Tbat mit einem Fragezetehen versehen.

Marca, Plan des Hafens von (Ostküste von Afrika). Nach

einer Aufnahme des Capt. F. Föh Tom Hamburger Schiff „Amanda & Elisabeth" gezeichnet von L. Friederichsen 1875. 1 : 24.000. (Zweiter Jahresbericht der Geographischen Gesellschaft in Hamburg, 1871 —75, Tafel 4.)

Mer rouge. Golfe de Snea. Paria, Dep6t de la marine, 1875. (Nr. 3270.)

2 fr.

Philips' new Chart of the Suez Canal; with plana of Suez and Port Said. By John Bartholomew. London, Philip, 1875. 1 a.

Tenerife. Santa Crux. 1:12.813. London, Hydrogr. Office, 1875. (Nr. 1856.) 6 d.

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