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Lib. XXXVI. Tit. 12. Si a parente quis manumissus sit.

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· Lib. XXXVII. Tit. 13. De bonorum possessione ex testa

mento militis.

$. 1621.
60) Verweisung.
Lib. XXXVI. Tit. 14. De iure patronatus.

$. 1622.

Das römische Patronatrecht. 61) Einleitung. — 62) (Erster Abschnitt. Die alten Zeiten). I. Die alten Redtsbegriffe. A. Das Gebiet der potestas und vindicta. 1. Potestas. a. Ursprüngliche Bedeutung: Herrschaft über Menschen. b. Die Sklaven stehen als Menschen in der potestas, als Sachen im dominium. Die uns bei Stalikern und Griechen entgegentretende Sklaverci ist kein urindogermanisches Institut. Altlatinischer Grundsaß, daß der civis seinen Sklaven durch solennen Freilassungsact zum civis (Lagergenossen) macht. Absolute Gewalt des Trägers deya potestas ; Necht des „animadvertere“ und „statuere“. -63) 2. Vindicta. 2. Vindicta wegen „Unthaten“. b. Vindicta bei Privatstreitigkeiten. C. Vindicta als der durch den folennisirten Kampf die Angelegenheit zum definitiven Abschluß führende Neditsact: in iure cessio. d. manumissio vindicta. — 64) B. Die manus. 1. Die verschiedenen Ver: wendungen dieses Begriffs. – 65) 2. Insbesondere die eheliche manus und das in mancipio esse. a. Das in mancipio esse. b. Das in die manus Rommen der Frau. 66) c. Entwiclung des Quasipatronats. Q. Mancipation zum Zweck der Manumission. B. Inhalt des Patronats : Verhältniß der Schußverwandtschaft und Erbrecht (redire der bona). y. Verwendung der fiducia bei der Mancipation: extraneus manumissor und parens manumissor. — 67) II. Das legitime patronatische Erbrecht. Der Grundsat : cognationis iure succeditur libertis. A. Die patrona: tisch-agnatisde Erbklasse. 1. Die vier Hauptprincipien. a. Die Berechtigten: patronus und liberi patroni. b. Nur der proximus quisque. e. Berufung nad Röpfen. d. Aufhebung durch capitis deminutio. 2. Zusammenhang von hereditas und tutela. — 68) 3. Das Band zwischen Patron unt Libertus beruht auf dem Act der Freilassung, mag derselbe sponte oder necessitate erfolgt sein. 4. Anwendung des Saßes: in legitimis hereditatibus non datur successio. 5. Richtung dieses agnatischen patronatischen Erbrechts nur gegen den Freigelassenen selbst. B. Die patronatisch-gentilicische Erbklasse. 1. Die drei Stufen: familia patroni (gegen die liberi liberti) und gentilicia stirps sowie patricia gens (gegen liberti und liberi liberti). 2. Quellenmaterial hierüber. 3. Civilistische Schwierigkeit in der Begründung des Erbrechts gegen die liberi liberti. - -

69) (Zweiter Abidhnitt. Die Grundgedanken des Instituts; Behörde für die Patronatsangelegenheiten). I. Die Behörde. II. Der Grundgedanke für die Beziehung der lebenden Personen untereinander: Dankbarkeit als Rechtspflicht für die Wohlthat der ertheilten Freiheit. A. Für das gewährte Beneficium muß der Freigelassene gratus, officio

us sein; obsequium, honor prästiren. B. Aufgeben des vermögenswerths des Sklaven im Freilassungsacte. 1. Substantielle Freilassung. a. Leistungen des Sklaven an Dritte als Preis der Freilassung. b. Leistungen des Sklaven an den dominus als Freilassungspreis. Begriff einer Freilassung, die nicht gratuita ist, und bei der doch der Herr den Sklavenwerth „de suo impendit“. — 70) 2. Nichtsubstantielle Freilassung. a. Der suis nummis emptus servus. a. Bedeutung des der Nedemption zum Grunde liegenden materiellen Geschäfts. ß. Die Kaisergejeßgebung gewährt dem Sklaven ein Anrecht auf Freilassung gegen den Nedemptor. y. Der manumittirende Redemptor wird formell Patron. - 71) b. Der vom dominus nummos accipiens „ut manumittat“ Freigelassene. a. Auch hier liegt nichtsubstantielle Freilassung vor. B. Klage des Geldgebers. Erzwingbarkeit des Freiwerdens seitens des Sklaven. 3. Völlige Vereinbarkeit der hier in Betracht kommenden Quellenstellen. – 72) III. Der Zusammenhang in den Grundelementen des Patronat: redtes. – 73) IV. Die ingrati accusatio. A. Umfang. 1. Geringere Beleidigungen. 2. Thätlichkeiten. 3. Strafbares benachtheiligendes Verhalten. 4. Lebensnachstellung. B. Das

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