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fideicommissum dari potest. sola enim voluntas servatur in fideicommissis , et optinuit Galli sententia alienos quoque postumos legitimos nobis heredes fieri.

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4. – bb) Wenn auch das Civilrecht (bis auf Justinian) den postumus alienus für nicht instituirbar erflärte, so mußte doch der Prätor in der c. t. b. p. für die gewaltfrei gewordenen Descendenten nothwendig von diesem Saße abgehen.

Vorzugsweise war es nöthig, dem ex emancipato filio conceptus nepos (Ziff. 3. Anm. 31.), wenn er sich (nach dem Tode des emancipirten Vaters) vom Großs vater präterirt fand, zusammen init Gewährung der c. t. nach seinem Geborensein, auch im Voraus bereits die missio ventris nomine zu gestatten. Der „ex emancipato filios concipirte Enkel ist genau wörtlich derstanden, also der erst nach der Emancipation des Sohnes concipirte. War die Frau des Sohnes schon schwanger als er emancipirt wurde, so bleibt der nach der Emancipation des Sohnes geborene Enkel in der Gewalt des Großvaters zurück. Aber auch hier forderte der spåte edictale Rechtssaß der nova clausula Juliani (vgl. Bd. III. dieser Serie S. 131. und unten Ziff. 176.) eine fernere Rechtserweiterung für das Gebiet der missio ventris nomine. Indem das civile Recht des in der Gewalt retinirten Enkels und das edictale Vorrecht des emancipirten Sohnes vor seinen eigenen Nachfom: men durch die Nebeneinanderstellung Beider ausgeglis chen worden war, mußte man auch schon den noch un: geborenen Enfel mit in Rechnung ziehen, und dem Ven: ter, aus dem der in die Gewalt des Großvaters fal: lende Enfel hervorgehen sollte, neben dem emancipirten

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Sohne Immissionsrecht gewähren; fr. 1. §. 13. h. t.: Si pater nuru praegnate filium emancipaverit, non in totum repelli uterus debet: namque natus solet patri ex novo edicto iungi. et generaliter quibus casibus patri iungitur natus, admittendus est venter in possessione.

Ferner mußte man auch dem Venter die Imunisa fion gewähren, wenn der Sohn zur Zeit, wo seine Fran schon schwanger ist, emancipirt wird, und dann stirbt, so daß also der zu gebärende Enkel in die großvater: liche Gewalt gefallen sein würde, falls nicht der Groß vater nach seinem Sohne alsbald auch gestorben wäre. Hier wird der aus dem Venter zu Erwartende seinem Vater gegenüber, gleich einem Emancipirten, zur Erb: schaft gelassen (vgl. BD. III. dies. Ser. S. 128); fr. 1. §. 11. h. t.: unde apud Julianum l. 27 d. quaeritur, si emancipatus quis sit uxore iam praegnate, deinde decessisset et pater eius mortuus sit, an venter in possessionem emancipati patris mitti possit. et rectissime scripsit rationem non esse, cur venter, quem edictum admittit, repelli debeat: est enim aequissimum [die Aequität ist hier die (vgl. Civ. Stud. IV. Beil. Nr. A. XIV. 3.), von der in dieser speciellen Richtung fr. 6. si tab. test. null. (BD. III. dief. Ser. S. 128. Anm. 45.) sagt: et rei aequitas et causa edicti, quo de bonorum possessione liberis danda cavetur, efficit, ut eius ratio habeatur et b. p. . . . detur] partui consuli , qui natus bonorum possessionem accepturus est. Şieran ändert sich auch nichts , wenn der Großvater noch lebt, also der demnächst zu gebärende Enkel wirklich in dessen Gewalt fallen wird, so daß von der dem Geborenen ge: gen seinen Vater zukommenden b. p. dem Großvater der Vortheil gewonnen wird (fr. 6. si tab. test. null.: avus qui per eum bonorum possessionis emolumentum adquisiturus est); fr. 1. §. 11. h. t.: sed et si avus viveret, similiter ventrem admittemus. rin und danach hat der Venter dieses postumus alienus stu: Immiffionsrecht.

Noch ein anderer Fal illustrirt sehr deutlich den Sag: partui consuli qui natus [c. t.] bonorum possessionem accepturus est. Wenn der Vater seinen Sohn in Adoption gegeben hat und dieser mit Hinter: lassung einer schwangeren Frau verstorben ist, so ist der zu erwartende Enkel dem natürlichen Großvater „non in totum extraneus“ (Bd. III. diel. Serie S. 114.). Er entnimmt, wenn andere präterirte Kinder vorhanden find, und er selbst vom Großvater instituirt worden ist, von jenen anderen Kindern die „abgeleitete" c. t. b. p., und weil er das Anrecht auf die c. t. hat, so steht auch don dem ihn tragenden Venter das Immissionsrecht zu; fr. 1. §. 12. h. t.: sed an etiam in eius, qui in adoptionem dederat filium, mittetur (venter), videamus : et si hic nepos postumus heres ab avo naturali institutus sit, mittetur in possessionem, quia et nato ei . . . aut, si sint liberi praeteriti, etiam contra tabulas cum ipsis potest accipere.

cc) Wenn der Prätor diejenigen postumi alieni, welche als nati im Kreise der zur C. t. Berechtigten stehen, auch schon im Venter schüßen wollte, so verstand es sich, daß er das Immissionsrecht nicht bloß zu versprechen hatte für den Fall, daß dem demnächst Geborenen die c. t. b. p. zustehen würde. Er mußte vielmehr den Venter des postumus alienus überhaupt unter die Gesammtvoraussebungen des Instituts der C. t. stellen. Darin liegt einestheils der oben bespro: cene (Ziff. 3.) Saß, daß der Postumus nicht eghere: dirt sein darf. Anderntheils aber war noch ein Weiteres

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ar 5. — c) Bei der Gewährung der Immission für une den Benter eines der zum liberi-Kreise der c. t. GehöSoita rigen ist es nicht geblieben. Die Mission ist in noch fie erweitertem Areise zugelassen worden. Nothwendig muß in die es sich bei allen Weiterentwicklungen um den einen postumus alienus tragenden Venter handeln.

a) Die missio ventris nomine ist auch zu Guns rin sten desjenigen postumus gewährt worden, der als Ge: ti borener Inofficiofitätsrecht hat. Jch citirte bereits

3iff. 3. Anm. 29. den Anfang des fr. 6. de inoff. 114.test., worin gesagt wird, daß der postumus suus

heres vel legitimus eines Erblassers, wenn er nur am mortis tempore in utero war [8. h. ein agnatisch ige berechtigter Descendent, welcher geboren theils als suus

die b. p. unde liberi, theils auch sich selbst succedirend 2015 die b. p. unde legitimi 33) hat), die inofficiosi que

rela anstellen fann. Daran anknüpfend fährt Ulpian

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