Beispielsammlung zur Theorie und Literatur der schönen Wissenschaften, Volume 4

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F. Nicolai, 1789 - Literature - 428 pages
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Popular passages

Page 225 - Lüfte, die um mich wehn, und sanfte Kühlung Auf mein glühendes Angesicht hauchen, Euch, wunderbare Lüfte, Sandte der Herr! der Unendliche!
Page 233 - Hier steh' ich. Rund um mich ist alles Allmacht! und Wunder alles! Mit tiefer Ehrfurcht schau...
Page 224 - Tausend, wer die Myriaden alle, Welche den Tropfen bewohnen und bewohnten? Und wer bin ich? Halleluja dem Schaffenden! Mehr wie die Erden, die quollen, Mehr wie die Siebengestirne, die aus Strahlen zusammenströmten! Aber du, Frühlingswürmchen, Das grünlichgolden neben mir spielt, Du lebst — und bist vielleicht, Ach, nicht unsterblich!
Page 233 - Nun schweben sie, rauschen sie, wirbeln die Winde! Wie beugt sich der Wald, wie hebt sich der Strom! Sichtbar, wie du es Sterblichen sein kannst, ja, das bist du, sichtbar, Unendlicher! Der Wald neigt sich, der Strom fliehet, und ich falle nicht auf mein Angesicht?
Page 224 - Wer sind die tausendmal Tausend, wer die Myriaden alle, Welche den Tropfen bewohnen und bewohnten? Und wer bin ich? Halleluja dem Schaffenden! Mehr wie die Erden, die quollen, Mehr wie die Siebengestirne, die aus Strahlen zusammenströmten!
Page 223 - Nicht in den Ozean der Welten alle Will ich mich stürzen! schweben nicht, Wo die ersten Erschaffnen, die Jubelchöre der Söhne des Lichts, Anbeten, tief anbeten und in Entzückung vergehn! Nur um den Tropfen am Eimer, Um die Erde nur will ich schweben und anbeten! Halleluja! Halleluja! Der Tropfen am Eimer Rann aus der Hand des Allmächtigen auch!
Page 234 - Ach, vermocht ich dich, Herr, wie ich dürste, zu preisen ! Immer herrlicher offenbarest du dich! Immer dunkler wird die Nacht um dich Und voller von Segen!
Page 226 - Und die Gewitterwinde ? Sie tragen den Donner. Wie sie rauschen, wie sie mit lauter Woge den Wald durchströmen ! Und nun schweigen sie. Langsam wandelt Die schwarze Wolke. Seht ihr den neuen Zeugen des Nahen, den fliegenden Strahl?
Page 314 - Unüberwundnes Heer ! mit dem Tod und Verderben In Legionen Feinde dringt, Um das der frohe Sieg die goldnen Flügel schwingt, O Heer ! bereit zum Siegen oder Sterben.
Page 334 - Komm ! ich bebe vor Lust, reich mir den Adler Und das triefende Schwert ! komm, atm' und ruh hier Aus in meiner Umarmung, Von der zu schrecklichen Schlacht. Ruh hier, daß ich den Schweiß der Stirn abtrockne Und der Wange das Blut! Wie glüht die Wange! Hermann, Hermann, so hat dich Niemals Thusnelda geliebt!

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