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die Prästation der sacra. Das Princip: „sacra cum pecunia“. Alter der beiden Edicte. – 40) A. Das Corun: canische Pontificaledict. — 41) B. Einführung des Scävola's schen Pontificaledicts. – 42) C. Fragliche Einschränkung der pro herede usucapio durch die lex Furia und lex Voconia. – 43) D. Rechtsstellung des legatars als Sacralverpflichteten. — 44) E. Erweiterung des Umfangs der pro herede usucapio rücksichtlich der Sacrallast. Dritte und vierte Klasse des Scävola’schen Edicte. Zeit der Umgestaltung der pro her. us. aus einer Erbrecht8 - in eine Erbsachen-Erfißung. – 45) Inhalt der vierten Klasse, und fünfte Klasse des Scavola'schen Edicts. — 46) III. Die Erbsachenerfißung. A. Die improba oder lucrativa pro herede usucapio. – 47) – 1) Objective Erfordernisse. - 48) – 2) Subjective Erfordernisse. Der Grundgedanke des Insti: tuts. - 49) B. Die Entwicklung der proba pro herede usucapio als eines auch juristisch abgesonderten Verhältnisses; insbesondere die Nichtanwendbarkeit der Negel: nemo sibi causam possessionis mutare potest auf die proba pro her. possessio. (fr. 33. §. 1. de u. et n.). – 50) Anspruch des probe pro herede possidens auf die actio furti (fr. 72. §. 1. de furtis). – 51) Erforderniß der testamentifactio für die proba pro herede usucapio (fr. 4. pro herede). 52) IV. Bedeutung der Ausdrücke: pro herede und pro possessore possessor bei der hereditatis petitio. Stellung des probus und des improbus pro herede possessor sowie des pro possessore possessor im eng. S. gegenüber dem Erbschaftsklager. – 53) Bedeutung des pro possessore p. im engern S. (Erklärung des fr. 10. si pars her. pet.). — 54) Herüberziehung des improbus pro herede possessor unter den Begriff des pro possessore possessor in Folge des SC. Iuventianum. - 55) Erklärung des fr. 11 – 13. pr. de her. pet. – 56) Erklärung des fr. 1. §. 4. quod legatorum. Bedeutung der Ausdrücke pro herede und pro possessore possessor bei Julian (fr. 33. §. 1. de u. et u.). 57) V. Stellung des bonorum possessor in dem Scä: pola'den Pontificaledict. – 58) VI. J ft aus der pro herede usucapio der Ursprung der bonorum possessio zu erklären? Darstellung der Huschke'ichen Ansicht. 59) Unzulässigkeit der Annahme, daß die b. p. ursprünglich sich nur auf die corpora hereditaria bezogen, also utiles actiones noch nicht enthalten habe. - 60) Fraglicher Zusammenhang zwischen der Richtung der b. p. auf die universitas der bona und dem Gerichtetfein der älteren pro herede usucapio auf das Erbrecht. Gegensaß der pro herede possessio (als einseitiger Decupation) und der bonor. Poss. (als prátorischer datio). - 61) Beziehung der lex Furia testamentaria zur Einführung der bonorum possessio.

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Die von der bonor. poss. ursprünglich gewährten Rechte.

(I. Iuris possessio. - b. p. cum re und sine re. - ratio der Einführung des Instituts. – II. Fictitiae actiones, Interdictum quorum bonorum, sonstige Rechtsmittel. – III. Besig und in bonis des bonorum possessor.)

62) I. Die in der bonorum possessio liegende iuris possessio. A. Bedeutung derselben: eine poffefforische Gewährung des Erbrechts. Der bonorum possessor ist vice heredis, velut heres, loco heredis. Gleichmäßigkeit der Er: theilung dieser iuris possessio sowohl für den heres wie für den non heres. -- 63) Bedcutung des Worts bona (ebenso wie hereditas) = Universalsuccession. Haftung des bon. possessor für die Schulden. Regeln der Delation und Ac: quisition. - 64) Accrescenzrecht bei der bonorum possessio. Recht des bonorum possessor auf die Familien- und Erb - Begräbnisse. Zusammenhang dieses ius sepulcrorum mit der Pflicht zur Prästirung der sacra. -- 65) Ertheilung der b. p. an den heres oder an den non heres. Bonorum possessio cum re und sine re. - 66) B. Die Mo

tive der Einführung der bonorum possessio. Die verschiedenen Interessen: des berufenen Erben, der Gläubiger, Legatare und Pontifices, und der nachstehenden Erbklasse, zusammengefaßt unter dem Gesichtspunkt: ne bona hereditaria vacha sine domino diutius iacerent. Dem gegenüberstehend das Interesse: ne quis sine successore moriatur. Einführung einer dem Civilrecht nicht bekannten Aufeinanderfolge der Berufungen. – 67) Zeitfristen für die Aufeinanderfolge der Berufungen. - 68) Zulassung der graduum successio in ordo unde legitimi. - 69) Zusammenstellung des Einführungsgrundes der bonorum possessió mit dem der pro herede usucapio. – 70) II. Die aus der datio bonorum possessionis hervorgehenden einzelnen Rechtsmittel. Das in der datio bonorum possessionis liegende Recht gegenüber den einzelnen aus ihr hervorgehenden Rechtsmitteln. Zusammenstellung der verschiedenen Fälle der b. p. cum re und sine re. - 71) Bedcutung der b. p. cum re des heres, der b. p. cum re des non heres, und der b. p. sine ré. – 72) Betrachtung der einzelnen dem bonorum possessor gegebenen Rechtsmittel. Waren dieselben einer prätoriichen Verjährung unterworfen? - 73) A. Die fictitiae actiones. Stellung des bonorum possessor zum heres im Fall der b. p. sine re. 1) Ficticische Rlagen auf der activen Seite. Berechtigung des b. possessor zur Eintreibung der Forderungen und in Folge deffen Liberirtwerden der zahlenden Debitoren.' Haftbarkeit des bon. possessor für vernachlässigte Eintreibung. - 74) - 2) Ficticische Kla: gen auf der passiven Seite. Wirkung der vom gewöhnlichen Besiger der Erbschaft vorgenommenen Bezahlung einer Erbschaftsschuld. Anrechnung der vom bonorum possessor gemachten Zahlungen gegenüber dem evincirenden heres. -75) B. Das Interdictum quorum bonorum. AA. Interpretation der Edictsworte. 1) Erste Clausel des Interdicts. 2) Zweite Clausel des Interdicts. Erste Möglichkeit der Interpretation. Das Interdict geht gegen den Vollender der pro herede usucapio auch schon vor dem Hadrian'schen Se: Dominium des bonorum possessor auf Grund der ficticischen Eigenthumsklage. – 85) Gejainmtresultat in Betreff des Begriffs der bon. possessio. Erklärung der Ulpian’ichen Definition in fr. 3. §. 2. de b. p. —

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Die einzelnen Alafen der ursprünglich gegebenen bonorum

possessio.

86) I. Die bonorum possessio confirmandi iuris civilis gratia data. Stellung derselben auch nod im Justinianeischen Recht. . 1—4. I. de bon. poss. A. Die bonorum possessio secundum tabulas. 1) Interpretation der Edictsworte. a) Die legale Siegelzahl. b) dare der possessio, nicht der hereditas. Object der bonorum possessio. Entstehung des Namens: „hereditatis possessio“. — 87) c) Prolation und später bloßes extare der Tabulä. Tit. D. si tabulae testamenti extabunt. 37. 2. Vergleichung mit dem Verrinischen Edict. d) Erforderniß der tabulae (schriftlichen Testaments ). - 88) e) Vorausseßung, daß die tabulae ein Testament seien. Die Testamentsform des Civilrechts per aes et libram; tabulae testamenti; Obsignation derselben. - 89) Princip der b. p. secundum tabulas : Ertheilung aus einem recte factum testamentum. Ertheilung aus einem civilrechtlich ungültigen Testament ist nicht ex edicto data. – 90) Erforderniß der utilis institutio; supremae tabulae; Nichtung der b. p. auf Institution und Substitution. Erforderniß der testamentifactio. – 91) Unterschied zwischen einer nicht ex edicto data b. p. und einer b. p. sine re, sowohl in Betreff. weiterer Ertheilung der b. p., wie in Betreff des Klagens und Belangtwerdens, wie endlich rütsichtlich der legatenzahlung bei der b. p. sec. tab. --92) Die neue prätorische Rechtsbestimmung über die Siebensiegelzahl. – 93) Die von den Pandektenjuristen gegebenen Erörterungen in Betreff dieser Rechtsbestimmung. –

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