Zentralblatt für Nervenheilkunde und Psychiatrie, Volume 19; Volume 31

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J. A. Barth, 1908 - Nervous system
 

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Popular passages

Page 696 - Segrnentation kann — dies gilt wiederum für die ganze Mammalierreihe — entstehen: 1. durch Einschiebung von Neuerwerbungen (besonders beim Menschen), welche ihrerseits auf Fragmentation oder auf Längsspaltung eines Segmentes beruhen können, 2. durch Rückbildung eines Segmentes oder Segmentteiles, 3. durch räumliche Verschiebung oder Umlagerung eines Segmentes oder Segmentteiles. Diese die spezifische Hirnentfaltung eines Tieres beherrschenden Vorgänge bedingen die großen Variationen in...
Page 134 - Marksnbstanz der motorischen Zone (Armregion). Zur Differentialdiagnose zwischen kortikalem und subkortikalem Sitz des Herdes.
Page 683 - Statistik nur schwere, dh bereits stark „verblödete" Patienten zuführen. — Imbezille, die schizophren werden, bleiben gerne in den Anstalten hängen, nicht deswegen, weil ihre Schizophrenie schlimmer verlaufen würde als in anderen Fällen, sondern weil sie durch die Summation der Symptome der angeborenen und der erworbenen Demenz leichter sozial unmöglich werden als ursprünglich intelligente Patienten. Die Heredität ergab bis jetzt keine prognostischen Anhaltspunkte. Es existieren aber...
Page 732 - Für uns Irrenärzte ist dadurch die Fragestellung außerordentlich vereinfacht. Sie lautet auch für uns nicht mehr, ob der Zustand der verminderten Zurechnungsfähigkeit gesetzlich anerkannt werden soll oder nicht, sondern welche Mittel der Gegenwehr angebracht sind. Vortr.
Page 683 - Verblödung", sondern Richtung des Krankheitsverlaufes nach einer bestimmten Art der Verblödung hin. Die durch die Krankheit gesetzte Veränderung kann so gering sein, daß sie bei wenig eingehender Untersuchung nicht gefunden wird (latente Dementia praecox). Die Diskussion über die Heilungsmöglichkeit ist deswegen nicht viel mehr als ein Wortstreit. Wie weit der einzelne Kranke auf der Bahn der Verblödung fortschreite, ist jetzt noch nicht im voraus zu bestimmen.
Page 631 - Gehirnabscessen, rufen Epilepsie hervor; aber aseptische Narben, unter minimalsten Entzündungserscheinungen gebildet, machen als Regel keine Epilepsie. Ebenso machen aseptisch eingeheilte Fremdkörper der verschiedensten Art, wie Ito an Hunden gezeigt hat, keine Epilepsie. Es gehört nach diesem Forscher höchstwahrscheinlich noch ein chronischer entzündlicher Vorgang speziell infektiösen Charakters dazu, um bei ihnen Spätepilepsie zu erzeugen.
Page 758 - Gesamtorganismus und damit vielleicht auch die Ursachen der Besserung bzw. Verschlechterung feststellen können. Für die Bromwirkung ist die durch das Fieber veränderte Salzausscheidung (z. B. bei der Pneumonie) von außerordentlicher Bedeutung. Auf den Zusammenhang zwischen Ca.-Gehalt der Organe und den spasmophilen Zuständen des Kindesalters hat in letzter Zeit besonders Stoeltzner hingewiesen.
Page 312 - Schmerzen zu der Annahme einer Conusblutung. Interessant ist die Dissoziierung zwischen Erektionsfähigkeit und Ejakulationsfähigkeit : Erstere wird in das zweite, letztere in das — schon im Bereiche der Erkrankung liegende — dritte Sakralgebiet verlegt. Bezüglich der Lokalisation des Sohlen- und des Achillessehnenreflexes ergibt sich aus unserem Fall, daß der erstgenannte Reflex tiefer liegt als der Achillesreflex. Der Achillesreflex wird gewöhnlich in die Höhe des ersten und zweiten Sakralsegmentes...
Page 801 - Vorderbeinen gar nicht, an den Hinterbeinen nur angedeutet möglich war. Die Spontanität beim Laufen war gut erhalten; rannte der Hund gegen ein Hindernis, so wollte er aber mit dem Kopf durch die Wand. Auffällig war bei den sonst ruhigen Hunden die starke Erregung, wenn sie zum Füttern oder Verbinden gebracht wurden. An beiden Gehirnen ist die ganze Großhirnrinde bis auf Reste des Gyrus pyriformis und des Trigonum olfactorium an der Hirnbasis entfernt.
Page 69 - Grundriß der Säugetierrinde zugrunde liegen. Die Kaninchenhirnrinde genügte den Voraussetzungen; denn ihre Schichten heben sich voneinander in deutlicher Weise ab. Es war folgende Prämisse von v. Monakow gegeben: Die Hirnrinde besteht aus landkartenartig abgegrenzten Arealen, welche mit bestimmten Thalamuskernen direkt verknüpft sind.

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